Die dritte Twirmes 2.0

Wie letztes Jahr gab es auch diesmal einen zweiten Tag für „Twirmes“. Die Terminkalender sind an den Kirmestagen immer so voll, dass es unmöglich ist alle auf einen Haufen zu bekommen, vor allem, wenn die gewünschten Besucher nicht aus dem Kreis Soest kommen. Deswegen wurde auch der Samstag zur Twirmes umbenannt und diesmal hatten wir eine etwas kleinere Runde als Freitag, was der Laune aber keinen Abbruch getan hat- eher im Gegenteil.

Getroffen haben wir uns mit @dukeironside und seiner Herzensdame und haben mit ihnen den Start auf die Kirmes gewagt. Beiden war die Soester Allerheiligenkirmes unbekannt, sodass es für sie viel zu sehen gab. Nachdem man hier und da die Fahrgeschäfte bestaunt hatte, haben wir unseren Weg zum Mittelaltermarkt neben der deutschen Bank fortgesetzt, wo es nicht nur ruhiger war, sondern auch bessere Musik zu hören war.

Nach einiger Zeit traf auch ich endlich mal ein paar bekannte Gesichter, wovon sich einer unserer lustigen Internettruppe angeschlossen hat – Ja, wir sind so tolerant, wir lassen auch Nicht-Twitterer mitfeiern ;D Mit dem anonymen Nicht-Twitterer also dabei gingen wir abermals über die Kirmes, und als es dann wirklich zu voll wurde (und das sage ich schon als Soester Kind) habe ich die Gruppe die Schleichwege von Soest gezeigt, damit wir wieder möglichst schnell am Mittelaltermarkt ankommen – da hat es uns allen einfach am Besten gefallen.

Im Gegensatz zu der Twirmes von Freitag war es nur lautstärkentechnisch ruhiger – kein Sven, keine Helga, kein „So seh’n Sieger aus, schalalalala!“ – aber die Stimmung war wirklich großartig. Zu lachen war auch genügend da, und so habe ich heute nicht nur die üblichen Kirmes-Weh-Wehchen à la Rücken- und Fußschmerzen, sondern auch Muskelkater im Zwerchfell. Ich muss sagen, @dukeironside und seine bessere Hälfte waren so toll, dass ich die beiden so lange wie möglich zum Bleiben überreden wollte, aber man darf ja auch nicht vergessen, dass die beiden noch eine weite Reise vor sich hatten. Umso mehr danke ich ihnen, dass sie das Ganze mitgemacht haben und hoffe, dass sie nächstes Jahr auch wieder dabei sind!

Also nochmal hier, abschließend, vielen, vielen Dank an alle Twirmes-Teilnehmer von Freitag & Samstag: @shortyssw, @dqmhose, @der_ratzefummel, @recklingsen, @HzweiG, @Fraeulein_nuff, @dukeironside, @gamepadheroes und dem anonymen Nicht-Twitterer ;D Es hat wirklich viel Spaß gemacht und ich hoffe, euch alle nächstes Jahr zur 675. Allerheiligenkirmes begrüßen zu dürfen!

Die dritte Twirmes

Am Kirmes-Freitag war es soweit: die dritte Twirmes fand wieder statt. Auch dieses Jahr waren wir wieder eine kleine lustige Truppe, die abseits von Bier auch noch so eine Menge zu lachen hatte ;D (Stichwort Kirkes. mwahahah..)
Getroffen haben wir uns vor dem Bahnhof, und da ist auch das erste Gruppenbild entstanden. Später haben wir noch Madame eingesammelt und starteten den gemeinsamen Kirmesrundgang mit dem Feuerwerk, welches wir vom Hansaplatz aus beobachtet haben. Von da aus gingen wir durch den Kirmestrubel, schauten uns die Karussells an und tranken hier und da ein Bierchen. Nachdem ich wider Erwarten feststellen musste, dass der polnisch/schlesische Laden am Bahnhof mein Lieblingsbier nicht mehr führt, wollten wir eigentlich weiter gehen, bis dass ich dann zwei Familienmitglieder traf, die ich schon Jaaahre, ach was, Jahrzeeeeehnte!! nicht mehr gesehen habe! War super, mich mit ihnen mal wieder zu unterhalten und hoffentlich treffen wir uns bald wieder 🙂

Nachdem wir dann wieder weitergingen und noch auf dem Mittelaltermarkt einen kleinen Stopp eingelegt haben (danke hierbei an @Fraeulein_nuff die noch versteht Party zu machen! 😀 Spieß voran.. HEY! ..) war der Abend auch wieder fast vorbei. Wir aßen noch gemeinsam was und so löste sich langsam aber sicher gegen 1 Uhr die Truppe der dritten #twirmes auf.

Stichwörter des Tages waren auf jeden Fall: Kirkes, SVEEEEN!, Autoscooter!!!, Söst, Klaus, „wie, den kennste auch?!“, „ey, seid ihr auch bei Twitter?“, „Ich komm auch nich ins Internet…“, Pinkelwohnung und „So seh’n Sieger aus, schaaalalalala..“..

Ein riesiges Danke hiermit an @fraeulein_nuff, @dqmhose, @recklingsen, @shortyssw, @HzweiG und natürlich, last but not least, @der_ratzefummel (der eigentlich ’n ganz Lieber ist ;P) ..

Die beiden Fotos stammen übrigens von @der_ratzefummel und @recklingsen. Bei @recklingsen im Blog findet ihr übrigens weitere Bilder vom Abend.

Mal wieder ein Jubiläum

3 Jahre. 3 Jahre bin ich jetzt schon bei Twitter mit meinem ersten Account. Die Statistiken: 65.300 Tweets, 56 Follower. Komisches Zahlenverhältnis? Jap, ich hatte zweitweise über 400 Follower, doch nachdem ich meinen Account privat gestellt habe, habe ich mächtig aussortiert, denn wenn ich trotz des „protected“-seins mehr als 200 Follower habe, geht für mich persönlich der Sinn verloren.

Was mich so an Twitter hält? Abgesehen von der ungezwungenen Art, einfach mal seine Gedanken loszuwerden, sind es meine Follower. Dadurch, dass ich so radikal aufgeräumt habe, sind mir meine „wenigen“ Follower sehr ans Herz gewachsen. Mir fällt auf, wenn einer der 56 mal länger nichts geschrieben hat, wenn der eine mal einen schlechten Tag hat, oder merke mir sogar wichtige Termine von einigen. Eine Art kleine Familie ist es für mich, und ich bin froh, jeden von den 56 Leuten in meiner Timeline zu haben.

Deswegen gilt es hier nicht nur zu sagen „Danke, Twitter“, sondern „Danke, Follower“ – weil ihr Twitter zu dem macht, wie es sein sollte. Ihr seid die besten 🙂

Für alle anderen, die mir über Twitter folgen möchten, dem kann ich nur meinen öffentlichen Account „RotesDing“ empfehlen. Auch die Follower, die ich da habe, haben eine Chance in meine „erste“ Timeline zu kommen, also solltet ihr euch deswegen nicht weniger wichtig fühlen 😉 Einfach mal folgen und mir eine Mention schreiben 🙂

Danke, Twitter.

Die einen lieben es, die einen hassen es. Ein Zwischending ist so gut wie unmöglich. Ich liebe es. Wovon ich rede? Natürlich von Twitter!

Genau heute vor 2 Jahren habe ich mich bei Twitter angemeldet, habe erst angefangen per TwitterFox zu twittern, danach per twhirl und seit langem nun schon Tweetdeck. Mit der Zeit wurde Twitter nicht nur zur Nebenbeschäftigung, sondern teilweise auch zur Hauptbeschäftigung, vor allem bei Fernsehevents.

Dadurch, dass ich so viel Zeit bei Twitter verbringe, habe ich auch viele Menschen kennengelernt. Normalerweise sagt man ja, dass man im Internet Leute nicht wirklich kennenlernen kann, vor allem in Chats oder sonst so. Twitter hingegen ist da ganz praktisch: Man erfährt nebenbei einige Eigenarten, Vorlieben, Launen und Reaktionen auf diverse Dinge. Dazu natürlich noch Meinungen, Humor und sonst noch alles. Und das alles, wie eben schon gesagt, alles nebenbei, sodass man während der „Beobachtung“ für sich selbst entscheiden kann, ob man mit diesem Menschen etwas mehr Kontakt haben will.

Genau diese Entscheidung hatte ich oft, und ich muss sagen, bei einigen bereue ich es zutiefst, bei einigen bin ich sehr sehr dankbar, dass ich sie kennenlernen durfte. Mittlerweile habe ich auch die Menschen, die mir viel bedeuten, auch in der Realität getroffen und habe gemerkt, dass es einfach total gleich ist. Man versteht sich gut, man kommt gut miteinander aus und es sind wunderbare Freundschaften entstanden.

Was kann ich also als Fazit von den zwei Jahren Twitter sagen? Wie auch im wahren Leben gibt es blöde Menschen, blöde Erfahrungen, blöde Vorkomnisse, die aber nicht weiter schlimm sind, wenn man dann die Menschen sieht, die man wirklich liebgewonnen hat und sie dir mit einem Lächeln, wenn auch nur per Webcam, begegnen.

Danke, Twitter.

Das Unfollow Problem

Täglich lese ich bei Twitter diverse Tweets, wo sich Menschen über das allseits bekannte und leidige Thema des Unfollowens und dem direkten Unfollow des entfolgten Users beschweren.

Die meisten regen sich darüber total auf. „Das ist nicht Sinn von Twitter, dass man nur den Menschen folgt, die auch nur zurückfolgen.“ Das ist eben Philosophie von vielen. Allerdings auch das Gegenteil. „Ich folge nur Menschen, die mir folgen.“

Natürlich kann ich beide Seiten nachvollziehen, doch in letzter Zeit beschweren sich die meisten auch über mich. Also eben, dass ich auch direkt enfolge, wenn ich entfolgt werde. Doch das Ding an der Sache ist: Mir bringt es nichts mehr, Menschen zu folgen, wenn sie mich entfolgt haben, da meine Mentions bzw. @replies durch meine geschützen Tweets von mir nicht folgenden nicht mehr gelesen werden können. Da ich Twitter als Kommunikationsplattform sehe, und aus diesem Grund keine Kommunkation mehr möglich ist, entfolge ich eben auch. Fertig.

Warum ich das hier schreibe? Ganz einfach aus dem Grunde, weil ich, wie ich oben schon geschrieben habe, nicht mehr gelesen werden kann und ich das hier als Medium sehe, wo ich Menschen erreiche, die mich entfolgt haben und über mein anschließendes unfollow gemeckert haben 😉

Spontanität, meine Damen und Herren!

Momentan sind ja Ferien hier im lustigen NRW, und ich habe mir für eben diese Zeit ein SchöneFerienTicket gegönnt, mit dem ich kreuz und quer durch unser Bundesland cruisen kann. Dementsprechend bin ich momentan recht wenig zu Hause und nutze das voll aus. In den letzten Tagen war ich unter anderem in Dortmund, Paderborn, Höxter, Corvey und Bochum. Und genau über das letztere gibts eine Menge zu erzählen 😉

Generell war es nicht geplant. Schon lang wollte mich Jake überreden, mal nach Bochum zum Starbucks zu kommen, doch ich habe mich immer strikt gewehrt, bis gestern. Also sagte ich einfach zu, spontan, relativ, und machte mich nebenbei reisefertig. Während ich also am Rumwuseln war, fragte mich Steff, den ich am Tag vorher in Paderborn besucht hatte, was denn los wäre, da ich wohl irgendwie nicht eindeutige Tweets schrieb 😉 Als ich meinte, dass ich Jake besuchen wollte, kam uns eine Idee: Da sich die beiden schon relativ lang kennen, meinte ich, dass er doch einfach mitkommen solle. Natürlich als Überraschung. Wir planten also per Messenger unsere Reise, während ich Jake per Twitter schrieb, dass ich einen bestimmten Zug nehmen würde und ihm später die Uhrzeit und Standort per Handy mitteile. So viel gelogen an einem Tag habe ich noch nie.. Aber ich schweife ab!

Steff holte mich also mit dem Auto bei mir ab und wir fuhren Richtung Bochum, immer mit den Gedanken im Hinterkopf, wie er wohl reagieren würde, wenn wir auf einmal vor der Tür stehen würden, denn genau da wollten wir ihn überraschen. Geplant war also, dass wir direkt zu ihm nach Hause fahren, uns vor die Tür stellen und ich Jake anrufe mit „Ich bin jetzt da, du kannst los fahren…“. Und allein schon die Vorstellung, wie er aus der Tür rausgeht und uns erblickt, treibte uns in lautes, gehässiges Gelächter 😀

Angekommen bei Jake zu Hause, rief ich ihn an und meinte, dass ich jetzt angekommen sei. Die Rückfrage „Du bist also am Bahnhof?“ musste ich wirklich mit einem schlechten Gewissen und einem „äh….ja.“ beantworten. Er teilte mir seinen Standort mit, damit wir uns bloß nicht verpassen und legte auf. Und da standen wir. Warteten, warteten… Und er kam einfach nicht aus der Haustür! Plan B musste her. Steff rief dann Jake an, was minimal unauffällig war, und fragte ganz trocken, was er gerade mache. Der erzählte natürlich, dass er auf mich warten würde, allerdings bereits am Bahnhof. Wir stiegen noch während des Telefonats wieder ins Auto und es lag nun an mir, wenigstens irgendwie einen Überraschungseffekt aufrecht zu erhalten. Steff fragte die ganze Zeit nebenbei, ob wir auflösen sollten, doch ich verneinte, und bat ihn, einfach aufzulegen. Prompt das Gespräch abgebrochen und ich erzählte meine Idee: Er bringt mich zum Bahnhof, lässt mich irgendwo vorher raus, und er kommt einfach nach. Hört sich unspektakulär an, ja, war ja aber nur Plan B! Also auf, zum Bahnhof…

Kurz, bevor wir auf den Parkplatz einbogen, sprang ich aus dem Auto und ging vollkommen gechillt Richtung Jake, der da schon die ganze Zeit auf mich wartete. Er saß im Auto und irgendwie musste ich es hinkriegen, dass er diesen Überraschungsmoment richtig genießen kann, zumal er auch meinte, ich sollte sofort einsteigen und wir könnten los, doch Steff musste doch noch auf den Parkplatz! Also meinte ich, er sollte aussteigen, wir begrüßten uns und ich improvisierte Gesprächsthemen, um ihn hinzuhalten. Als Jake dann meinte, dass Steff wohl gleich nochmal anrufen wollte, antwortete ich mit „Oh, wieso denn?“… Und gerade, als er antworten wollte, und seinen Blick ein wenig über den Parkplatz schweifen ließ, kam Steff angefahren. Dieser Gesichtsausdruck, verdammt, ich hätte ihn fotografisch festhalten müssen, denn der war einfach unbeschreiblich! 😀 Wir brachen im großen Gelächter aus, während Jake nur mit Schimpfwörten um sich warf und minimal überrascht war 😀 Großartig!

Der Rest vom Tag wurde dann bei Starbucks verbracht, wo ich ja eigentlich nie wirklich hinwollte, und zwar nicht, weil’s da nicht lecker ist, das weiß ich, aber einfach.. ähh.. Ich weiß auch nicht! 😀 Aber ich muss sagen: Es war doch relativ angenehm und hat noch nichtmals weh getan 😉 Zwischendurch hat dann Steff noch Wiebke vom Bahnhof abgeholt, und wir hatten eine lustige Truppe zusammen.

Gegen 20 Uhr traten wir den eigentlichen Heimweg an, fuhren erst zu Jake, wo er dann meinte, er wolle noch gerne Fotos machen, sodass ich  meinte, ich würde gerne mitkommen. Also fuhren Steff und Wiebke allein wieder zurück, und Jake und ich machten uns auf die Suche nach einem geeigneten Fotoplatz, wo ich dann auch einiges über Bochum und co gelernt habe, dazu kam noch der kleine Schreckmoment und eine grausige Geschichte von übermütigen Autofahrern. Nein, kein Zusammenhang 😉

Irgendwann gegen 12 war ich dann zu Hause und musste erstmal die ganzen Eindrücke verarbeiten 😉
Als Fazit von dem Ganzen kann ich einfach nur sagen, dass es die Spontanität wirklich wert war, weil ich einen wunderbaren Tag und Abend mit tollen Menschen, die ich alle nur über Twitter kannte, verbracht habe. Schade, dass keine Gruppenbilder entstanden sind, aber wer weiß, wann wir den nächsten Spontanitätsanfall bekommen, sodass man genau das nachholen kann 😉

Twitterer im realen Leben

Klingt komisch, ja. Aber auch nur weil man sich erst einmal nicht vorstellen kann, dass man sich über Twitter kennenlernen, geschweigedenn so gut verstehen kann, dass man es mal zu einem Treffen kommen lässt. Aber ich muss euch was sagen: Es klappt.

Gestern hat sich nämlich Lordy auf die große Reise zu mir begeben. Ich holte ihn vormittags gegen 10 Uhr vom Bahnhof ab und nach anfänglichem Schnupper-Talk waren wir auch schon in unserem Element: Reden. Der Tag war eigentlich geplant, allerdings machte uns irgendwas ein Strich durch die Rechnung. Ich weiß nicht genau, aber es könnten auch wir gewesen sein, weil wir uns von diversen alten, sowie neuen Wrestling-Videos und -Folgen nicht losreißen konnten. So gestaltete sich dann auch der Anfang des gemeinsamen Tages, was für manche vielleicht langweilig sein mag, allerdings haben wir uns das nicht nur stupide reingezogen, wir diskutierten, schwärmten von alten Zeiten und haben großartige Dialoge geführt (Ich: „Boar, der is doch sooo scheiße!“, Er: „Mein Held der Jugend..“). Zwischendurch twitterten wir natürlich auch – das bleibt ja nicht aus – und ich kam spontan auf die Idee, ein Mini-Twitter Meeting zu organisieren. Klingt jetzt natürlich total spannend und toll – aber ich habe lediglich nur Janününününü[..]nünü gefragt, ob sie am selbigen Tag vielleicht noch hier her wollte, und siehe da, sie hatte es tatsächlich vor, sodass wir uns für abends verabredeten.

Bald war es dann auch soweit, also machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, um sie abzuholen, über gemeinsame Twitter-Ex-Follower zu lästern quatschen, und eine gemeinsame Einkaufstour zu starten. Als wir alles hintereinander hatten, entschlossen wir uns, noch eine Runde durch die Soester Innenstadt zu drehen, um Janününü wieder heile bei ihrer eigentlichen Abendbegleitung abzuliefern. (Was mir gerade einfällt: Wir hätten Fotos machen sollen, verdammt! Das nächste mal!)

Schnell mussten wir uns auf den Heimweg machen, weil es schon bald so weit war: KISS bei Wetten Dass, was natürlich aufgenommen und live geguckt werden sollte. Also zu Hause angekommen, „Record“ gedrückt, und als alles klar war, machten wir uns daran, beim Internetbestellungs-Pizza-Dienst unsere Wunschpizza zusammenzustellen und dann zu warten. Warten ist eine gute Überleitung, denn das mussten wir sage und schreibe 1,5 Stunden. Für 2 Pizzen. Es ist unglaublich. Nebenbei twitterte ich noch, dass weder Pizza noch KISS hier sei, und einige meiner Follower machten Scherze, dass die Pizza sicherlich dann käme, wenn die 4 geschminkten Jungs die Bühne beträten. Pah! Aber… Wie es der Zufall so wollte, gerade als KISS mit „I was made for loving you“ loslegte, klingelte es an der Tür, und ich rannte Schimpfwörter-brüllend zur Tür, tappste von einem Fuß auf den anderen herum, weil ich doch wenigstens noch etwas vom Auftritt sehen wollte, allerdings ließ sich der Pizzamensch so viel Zeit, um die paar Treppen hochzukommen, dass ich nur noch das Abschlussklatschen mitbekam, als ich mit den beiden Pizzen das Zimmer betrat. Toll. Leider schmeckten die Pizzen noch, sodass man denen noch nichtmal böse sein konnte…

Nach einer halben Pizza, extrem gesättigt, machten wir uns also wieder ans fernsehen, danach an Chatroulette und natürlich gab es noch eine Mini-Skype Runde mit Puschihäschen, was absolut sein musste, immer hin kannten wir uns alle aus Twitter und es gab viel zu reden. Allerdings machte sich der volle Bauch, wie auch der Alkohol das Trinken bemerkbar, sodass wir uns verabschiedeten, Lordy sein Schlafgemach a.k.a. Ausklappsofa fertig machte, und ich mich ins Bett geworfen habe. Noch eine Runde ferngesehen, nebenbei gequatscht, bis ich dann sagte „Ey, es is schon 5 Uhr, solangsam wäre schlafen ganz cool…“

Sonntagmorgens, gegen 10-10:30 ungefähr, wachte ich auf, während Monsieur schon auf den Beinen war. Natürlich gingen die Aktivitäten wieder Richtung Twitter, es wurde der Rest der Pizza verschnabuliert (kalte Pizza, yeah!) und dank des immer schlechter werdendens Wetter bot sich der Fernseher zur Unterhaltung an. Kurz bevor er dann wieder zum Bahnhof musste, haben wir ein spontanes Fotoshooting eingelegt, man will ja Beweise haben 😉 Und dann war es auch schon so weit, dass wir uns auf den Weg zum Bahnhof  machen mussten.

Auf dem Weg zum Bahnhof merkten wir schon das Orkantief, es windete kräftig, sodass es uns anfänglich nicht wunderte, Feuerwehr zu hören, denn Sturmschäden sind ja überall. Allerdings kam ein kleines „Hä?“ in unseren Köpfen auf, als der Bahnhof plötzlich abgesperrt war. Grund allerdings dafür war vermutlich das Gerüst, was unseren tollen Bahnhof ziert, da er gerade umgebaut wird, und das wahrscheinlich auf die Windgeschwindigkeiten nicht ausgelegt war. Zum Gleis kamen wir trotzdem, es gibt ja viele Wege nach Rom 😉 Gegen 10 vor 4 Nachmittags stieg Lordy dann in seinen Zug ein und ich machte mich mit meinem Handy und Twitter bewaffnet, gegen den mittlerweile extremen Wind kämpfend, auf den Rückweg.

Zu Hause dann hörte ich von einigen Bahngleissperrungen und ich hatte schon im Gefühl, dass nicht alles glattlaufen konnte. Kurz darauf bekam ich auch schon die Nachricht von ihm, dass genau seine Züge betroffen waren, sodass ich hier immer voll informiert war, wenn er Infos brauchte. Wie die Rückreise aber ablief, könnt ihr drüben bei ihm lesen 😉

Als Fazit ist zu sagen, dass Lordy wirklich ein netter Zeitgenosse ist, mit dem man gut und gerne mal 19 Stunden durchquatschen kann (ernsthaft!) und es spricht sicher nichts gegen ein weiteres Treffen, wo wir dann mal die Wrestling Theorie in die Halb-Praxis umsetzen können, und zwar in Form von Smackdown vs. Raw zocken. Ich jedenfalls freue mich schon darauf, ihm zu zeigen, dass ich mehr drauf habe, als nur das Wrestling-Wissen 😉

Im Übrigen, das sei hier mal gesagt, ist dieser Blogeintrag ein Experiment. Im Großen und ganzen haben wir noch nicht über das Treffen an sich geredet, sondern uns dazu entschlossen, im jeweils eigenen Blog darüber zu schreiben, gleichzeitig die Beitrage zu veröffentlichen und dann zu lesen, wie der jeweils andere alles erlebt hat. Wer also interessiert ist, wie er das alles aus seiner Sicht erlebt hat, klicke einfach auf den obigen Hyperlink.