Spontanität, meine Damen und Herren!

Momentan sind ja Ferien hier im lustigen NRW, und ich habe mir für eben diese Zeit ein SchöneFerienTicket gegönnt, mit dem ich kreuz und quer durch unser Bundesland cruisen kann. Dementsprechend bin ich momentan recht wenig zu Hause und nutze das voll aus. In den letzten Tagen war ich unter anderem in Dortmund, Paderborn, Höxter, Corvey und Bochum. Und genau über das letztere gibts eine Menge zu erzählen 😉

Generell war es nicht geplant. Schon lang wollte mich Jake überreden, mal nach Bochum zum Starbucks zu kommen, doch ich habe mich immer strikt gewehrt, bis gestern. Also sagte ich einfach zu, spontan, relativ, und machte mich nebenbei reisefertig. Während ich also am Rumwuseln war, fragte mich Steff, den ich am Tag vorher in Paderborn besucht hatte, was denn los wäre, da ich wohl irgendwie nicht eindeutige Tweets schrieb 😉 Als ich meinte, dass ich Jake besuchen wollte, kam uns eine Idee: Da sich die beiden schon relativ lang kennen, meinte ich, dass er doch einfach mitkommen solle. Natürlich als Überraschung. Wir planten also per Messenger unsere Reise, während ich Jake per Twitter schrieb, dass ich einen bestimmten Zug nehmen würde und ihm später die Uhrzeit und Standort per Handy mitteile. So viel gelogen an einem Tag habe ich noch nie.. Aber ich schweife ab!

Steff holte mich also mit dem Auto bei mir ab und wir fuhren Richtung Bochum, immer mit den Gedanken im Hinterkopf, wie er wohl reagieren würde, wenn wir auf einmal vor der Tür stehen würden, denn genau da wollten wir ihn überraschen. Geplant war also, dass wir direkt zu ihm nach Hause fahren, uns vor die Tür stellen und ich Jake anrufe mit „Ich bin jetzt da, du kannst los fahren…“. Und allein schon die Vorstellung, wie er aus der Tür rausgeht und uns erblickt, treibte uns in lautes, gehässiges Gelächter 😀

Angekommen bei Jake zu Hause, rief ich ihn an und meinte, dass ich jetzt angekommen sei. Die Rückfrage „Du bist also am Bahnhof?“ musste ich wirklich mit einem schlechten Gewissen und einem „äh….ja.“ beantworten. Er teilte mir seinen Standort mit, damit wir uns bloß nicht verpassen und legte auf. Und da standen wir. Warteten, warteten… Und er kam einfach nicht aus der Haustür! Plan B musste her. Steff rief dann Jake an, was minimal unauffällig war, und fragte ganz trocken, was er gerade mache. Der erzählte natürlich, dass er auf mich warten würde, allerdings bereits am Bahnhof. Wir stiegen noch während des Telefonats wieder ins Auto und es lag nun an mir, wenigstens irgendwie einen Überraschungseffekt aufrecht zu erhalten. Steff fragte die ganze Zeit nebenbei, ob wir auflösen sollten, doch ich verneinte, und bat ihn, einfach aufzulegen. Prompt das Gespräch abgebrochen und ich erzählte meine Idee: Er bringt mich zum Bahnhof, lässt mich irgendwo vorher raus, und er kommt einfach nach. Hört sich unspektakulär an, ja, war ja aber nur Plan B! Also auf, zum Bahnhof…

Kurz, bevor wir auf den Parkplatz einbogen, sprang ich aus dem Auto und ging vollkommen gechillt Richtung Jake, der da schon die ganze Zeit auf mich wartete. Er saß im Auto und irgendwie musste ich es hinkriegen, dass er diesen Überraschungsmoment richtig genießen kann, zumal er auch meinte, ich sollte sofort einsteigen und wir könnten los, doch Steff musste doch noch auf den Parkplatz! Also meinte ich, er sollte aussteigen, wir begrüßten uns und ich improvisierte Gesprächsthemen, um ihn hinzuhalten. Als Jake dann meinte, dass Steff wohl gleich nochmal anrufen wollte, antwortete ich mit „Oh, wieso denn?“… Und gerade, als er antworten wollte, und seinen Blick ein wenig über den Parkplatz schweifen ließ, kam Steff angefahren. Dieser Gesichtsausdruck, verdammt, ich hätte ihn fotografisch festhalten müssen, denn der war einfach unbeschreiblich! 😀 Wir brachen im großen Gelächter aus, während Jake nur mit Schimpfwörten um sich warf und minimal überrascht war 😀 Großartig!

Der Rest vom Tag wurde dann bei Starbucks verbracht, wo ich ja eigentlich nie wirklich hinwollte, und zwar nicht, weil’s da nicht lecker ist, das weiß ich, aber einfach.. ähh.. Ich weiß auch nicht! 😀 Aber ich muss sagen: Es war doch relativ angenehm und hat noch nichtmals weh getan 😉 Zwischendurch hat dann Steff noch Wiebke vom Bahnhof abgeholt, und wir hatten eine lustige Truppe zusammen.

Gegen 20 Uhr traten wir den eigentlichen Heimweg an, fuhren erst zu Jake, wo er dann meinte, er wolle noch gerne Fotos machen, sodass ich  meinte, ich würde gerne mitkommen. Also fuhren Steff und Wiebke allein wieder zurück, und Jake und ich machten uns auf die Suche nach einem geeigneten Fotoplatz, wo ich dann auch einiges über Bochum und co gelernt habe, dazu kam noch der kleine Schreckmoment und eine grausige Geschichte von übermütigen Autofahrern. Nein, kein Zusammenhang 😉

Irgendwann gegen 12 war ich dann zu Hause und musste erstmal die ganzen Eindrücke verarbeiten 😉
Als Fazit von dem Ganzen kann ich einfach nur sagen, dass es die Spontanität wirklich wert war, weil ich einen wunderbaren Tag und Abend mit tollen Menschen, die ich alle nur über Twitter kannte, verbracht habe. Schade, dass keine Gruppenbilder entstanden sind, aber wer weiß, wann wir den nächsten Spontanitätsanfall bekommen, sodass man genau das nachholen kann 😉

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Twitter.

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