Mit freundlichen Empfehlungen.. Teil 4

Lange habe ich nichts empfohlen, jetzt aber wieder . und wer oder was gab mir den Grund? Alexander Rybak!

Viele kennen ihn sicher noch vom Eurovision Songcontest, bei dem er 2009 mit seinem Lied „Fairytale“ gewann und viele ihn entweder doof fanden, wegen seinem Dauergrins-ich-krieg-alle-Frauen Image, oder eben total toll. Ich muss sagen, ich bin eher so ein Mittelding von beiden. Ich mag seine Musik, seine Talente, aber sein Grinsen geht mir total auf den Keks, sodass ich auf Videos und dergleichen verzichte, und mich nur von seiner Musik und seiner Stimme leiten lasse.

Anlass für diesen Artikel ist das im Juni 2010 erschienene Album „No Boundaries“, welches ich mir letzlich erstanden habe und erst heute Zeit dazu hatte, es mit Konzentration zu hören und musste sofort darüber bloggen!

Sowieso ist man schon total überwältigt, wenn man vom ersten Lied „First Kiss“ begrüßt wird. So wundervoll klassisch, dramatisch und trotzdem fröhlich, dass man sich einfach nur wünscht in einem prunkvollen Ballsall dazu Walzer zu tanzen. Vom tollen Text, der total Rybak-typisch ist, mal ganz abzusehen, war das Lied eine richtig gute Wahl für den „Opener“. Weiterhin gibt es aber nicht nur typisches Gefidel zu hören, auf diesem Album hat man viele Musikstile, nämlich auch Groovy-Funky Melodien wie bei „I’m in love“, bis hin zu der üblichen Ballade („5000 Letters“, bei dem der Text einfach nur hinreißend ist..), allerdings staunt man nicht schlecht, dass Mr. Sunnyboy Rybak auch in die punkige-rockige Schiene geht mit dem Lied „Why not me“, wo man kaum Gefidel hört, sondern nur Gitarren und Schlagzeug.

Die Texte von Alexander Rybak sind ebenfalls großartig. Nicht zu plump, nicht zu schwer, sondern einfach locker flockig, wobei man trotzdem denkt „Toll!“ Besonders hinhören sollte man bei „5000 Letters“ und „Suomi“, wo er seine Liebe zu Finnland kund tut, sodass einem einfach das Herz aufgeht.

Wer besonders gute Laune kriegen will, sollte unbedingt mal bei „Barn Dance“ oder „Oah“ reinhören, beide Lieder habe ich hier mit YouTube verlinkt. Einfach „Play“ drücken und Spaß haben. 😉

Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, dass dieses Album wirklich das Geld wert ist, auch und gerade wenn man Alexander Rybak nur von „Fairytale“ kennt, weil der Junge echt weitaus mehr Talent hat, als man glaubt.

Mit freundlichen Empfehlungen.. Teil 3

Heute widme ich mich mal der Kategorie Film und Fernsehen. Speziell möchte ich euch heute einen Film vorstellen, der mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat und nicht umsonst zu meinen Favoriten zählt, wenn nicht sogar der Favorit schlechthin ist.

Ich rede hier von keinem geringeren Film als „American Beauty“. Viele von euch kennen ihn sicher, aber die, die ihn noch nicht kennen, möchte ich erstmal ein wenig die Handlung erzählen.  Die Hauptfigur, Lester Burnham, gespielt von Kevin Spacey, erzählt am Anfang des Films, dass er in weniger als einem Jahr tot sei, dies natürlich noch nicht wüsste. Schnell wird klar, dass er mit seinem Leben nicht zufrieden ist. Er ist verheiratet, unglücklich, wie er erzählt, und die beiden haben eine gemeinsame Tochter, die sich auch ein wenig seltsam, wie auch die Frau, verhält. Die Frau, Carolyn, ist nur auf ihre Karriere aus und die Tochter, Jane, ist zickig wie eh und je, mag ihr Leben ebenfalls nicht. Man ahnt also schnell, dass Lester so nicht weiterleben möchte, und während dem Films scheint ihm alles egal zu werden. Er hat erotische Fantasien von der besten Freundin seiner Tochter, fängt wieder an Marihuana zu rauchen und kündigt seinen Job. Alles scheint den Bach runterzugehen, bis…

Viel mehr möchte ich euch von der Handlung nicht vorweg nehmen, da man diesen Film einfach gesehen haben muss, um ihn richtig zu verstehen, vielleicht auch ein zweites oder ein drittes Mal.

Warum ich ihn empfehle? Ich liebe diesen Humor, der so schwarz und ironisch ist, wie es nur sein kann. Allerdings ist American Beauty keine Komödie, es ist ein Drama allerfeinster Sorte. Kevin Spacey spielt Lester Burnham so großartig, dass man sich richtig in die Geschichte hineinleben kann, man ist einfach, während man den Film sieht, mit dem Kopf ganz bei der Sache, vergisst die Außenwelt. Die Charaktere sind so irre gut gewählt, wie man sich nur vorstellen kann. Carolyn als karrieresüchtige Immobilienmaklerin, mit einem großen Hang zum „Snob“, ihre Tochter Jane, die mit ihrem Aussehen nicht zufrieden ist, und bald eine Beziehung mit dem eher merkwürdigen Nachbarjungen Ricky Fitts eingeht und natürlich Lester – den besten überhaupt.

Ich möchte euch weder meine Lieblingsstelle noch den Trailer vorenthalten. Bei meiner Lieblingsszene handelt es sich um die „Dinner Scene“, die sehr bekannt ist. Während diesem kleinen Abstecher in die Welt des „American Beauty“ kann man sich schon ausmalen, wie der Humor und der Film an sich gestaltet ist. Seht selbst:

Noch berühmter allerdings ist die Szene mit der fliegenden Mülltüte, die sicher viele von euch kennen. Das Lied im Hintergrund kennt ihr sicher auch. Hier nochmal zur Erinnerung:

Und, ja, stimmt, der Trailer 😉 Bittesehr! 🙂

Zum Abschluss möchte ich noch sagen: Wenn ihr euch den Film anseht, was ich sehr hoffe, achtet auf alles. Der Film ist so liebevoll gemacht – jedes einzelne Detail ist durchdacht. Sei es die Musik, die Rosenblätter, die Worte, die Ausdrücke.. Für mich ist dieser Film definitiv ein Gesamtkunsterk und nicht umsonst hat er 5 Oscars abgesahnt.

Mit freundlichen Empfehlungen.. Teil 2

Heute möchte ich euch etwas empfehlen, wovon ich tierisch begeistert bin. Ehrlich!

Ich habe immer schon über meine Haare geklagt, weil sie mir persönlich viel zu glatt und viel zu dünn und sowieso total flatterig sind. Für mich einfach nicht gut genug. Gerne würde ich mehr Volumen reinbringen, doch nur wie? Die ganzen „mehr Volumen“ Shampoos und Haarpflegeprodukte haben nie das gehalten, was sie versprachen. Enttäuschend für mich, weil ich dann immer wieder auf Lockenwickler zurückgreifen musste, was extrem lange dauerte, und dazu kommt noch der große Fönschaumverbrauch. Trotzdem hielt dann meine Frisur nie lange und bald hatte ich dann die normalen, glatten langweiligen Haare.

DSCF9599Doch jetzt habe ich etwas gefunden, was wirklich genau das hält, was es verspricht. Und zwar geht es um die „Volume Sensation“ Serie von Nivea. Angefangen hat es mit dem normalen Shampoo. Zugegeben, das Logo war einfach auffällig. Außerdem hatte ich eh schon so genügend Volume-Shampoos versucht, warum dann auch nicht das?
Da ich aber ohne Spülungen gar nicht bei meinen Haaren ankommen brauch, suchte ich nach dem passenden für eben dieses Shampoo. Fündig wurde ich dann in einem weiteren Regal, und zwar gab es die besagte Spülung in Sprühschaumform. Mh, okay, mitgenommen und zu Hause glatt ausprobiert.

Erstaunlich das Ergebnis. Beim Einshampoonieren sofort das erste was mir auffiel, dass die Haare geschmeidiger wurden. Dann, beim Einmassieren der Spülung, welche man sich wie Föhnschaum vorstellen muss, das nächste: Direkt beim einminütigen einwirken spürte man förmlich das Aufplustern der Haare. Wirklich, ich sag das nicht nur so 😀

Nach dem Föhnen dann das Ergebnis: Großartig! Die Haare platschten nicht wie sonst am Kopf, sondern fielen total toll, sodass nur noch das Finish mit Haarspray nötig war. Und zwar mit welchem Haarspray? Richtig – mit dem Volume Sensation Haarspray von Nivea. Danach war ich völlig fasziniert. Es ist einfach nur perfekt. Und der Halt ist unschlagbar. Von morgens, vor der Schule, bis zum Zubettgehen: Es hält. So ein Ergebnis hatte ich ehrlich nicht erwartet, und um das deutlicher zu machen, hier mal zwei Vergleichfotos. Das linke zeigt meine Haare im Normalzustand, ohne jegliche Aufplusternversuche, und das rechte mit der Behandlung mit dem Volume Sensation Shampoo, der Spülung und des Haarsprays.

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Mit freundlichen Empfehlungen.. Teil 1

Heute also der erste Teil der neuen Serie, und zwar “Mit freundlichen Empfehlungen…”. In dieser Kategorie werde ich euch Dinge empfehlen, die ich für so toll halte, dass ich sie mit euch teilen möchte 😉 Und zwar werden diese Dinge verschiedenster Art sein. Seien es Lebensmittel, Filme, Kosmetikprodukte, Musik oder sonstiges. Ist das nicht nett? Finde ich auch. Also starten wir mal.

Heute werde ich euch eine Band vorstellen, die in meiner persönlichen Rangliste der Lieblingsbands nur knapp hinter KISS geführt wird, und das ist wirklich nicht leicht, wie ihr euch vorstellen könnt. Die ein oder anderen werden von dieser Truppe schon gehört haben, und zwar geht es um die H-Blockx.

Die H-Blockx bestehen aus 4 Mitgliedern: Henning (Vocals), Gudze (Bass), Tinte (Gitarre) und Steffen (Drums), wobei das Line Up noch wie zur Gründung 1990 ist, nur Steffen löste Gründungsmitglied Mason am Schlagzeug ab. Der wohl erfolgreichste Titel der Crossover Band ist wohl “Little Girl” oder aber auch die Coverversion von Johnny Cashs Klassiker “Ring of Fire”, die sie zusammen mit Dr. Ring Ding aufgenommen haben. Mit dem Album “Time to Move” haben die westfälischen Jungs ein Debutalbum sondergleichen abgeliefert, welches sofort Album des Jahres 1994 und mit Goldstatus ausgezeichnet wurde.

Ich habe die Band kennengelernt, als ich im Jahre 2000 das Musikvideo von “Ring of Fire” sah und mir in Folge dessen sofort die Alben Time to Move, Discover my Soul und Fly Eyes gekauft, wobei mir die ersten beiden Alben eher zusagen als Fly Eyes.

2004 habe ich die Jungs das erste Mal live erleben dürfen, und zwar auf dem Ringfest in Köln, weswegen ich auch  meine Begleitung fast in den Wahnsinn getrieben habe, weil wir durch meine Euphorie fast den Zug verpasst hätten. Das zweite Mal habe ich die Truppe bei dem Anröchter Big Day Out 2007 erleben dürfen, und ich muss sagen, ich will sie unbedingt wieder sehen! Nur muss man sich in Acht nehmen: Wenn man so ein Konzert besucht, muss man sich im Klaren sein, dass es wirklich anstrengend wird, denn da ist es nicht mit ein bisschen Mitwippen und Klatschen getan, die Jungs fordern Körpereinsatz der feinsten Sorte. Von Pogos bis hin zum übermäßigen mitgehüpfe, sodass ich echt nach jedem der beiden Konzerte so fertig war, dass ich nur noch nach Hause wollte. Wenn ihr also die Chance habt, die Jungs live zu sehen: Ergreift sie!

Damit ihr euch noch ein besseres Bild machen könnt, habe ich hier mal für euch ein paar Videos bzw. Musikstücke zusammengesucht, die mir persönlich sehr zusagen.

Hier ein Favorit von mir, das Lied “Real Love” von “Time to Move” :

Ich danke für eure Aufmerksamkeit und hoffe, euch eine meiner absoluten Favoriten an Bands näher zu bringen 🙂