Fotografie

Fotografie war schon immer ein Thema in meinem Leben. Nicht nur, weil ich immer die Erinnerungen mochte, wenn man Fotoalben durchsieht. Sondern auch, weil es mir persönlich Spaß machte, mit meiner (damals sehr schlechten Plastik-) Kamera zu fotografieren. Ich liebte es verschiedene Situationen oder Augenblicke in einem Bild festzuhalten und für später aufzubewahren.

Meine erste Digitalkamera war eine Nytech ND 5020 mit 5 Megapixeln. Nicht die beste, aber sie erfüllte ihren Zweck. Leider verabschiedete sie sich nach 2 Jahren und so musste eine neue Kamera her. Da bemerkte ich zum ersten Mal, und auch mein Bekanntenkreis – ohne Kamera ging es nicht mehr! Ich fühlte mich nackt ohne. Also musste die neue so schnell wie möglich her. Ende September 2007 bekam ich dann die Fujifilm Finepix A820. Eine wahrliche Verbesserung zu meiner Nytech. Da mir aber mittlerweile die Fuji auch nicht mehr reicht, habe ich mich weiterentwickelt und habe nun meine langjährige Traumkamera: Die Panasonic Lumix FZ-38. Zum Nebenbeiknipsen habe ich auch noch eine normale Digitalkamera, nämlich die Olympus X-43. Die habe ich auch tatsächlich immer in der Tasche dabei. Dass ich erst mit den „schlechten“ Kameras angefangen habe, hat mir dennoch sehr geholfen, meine Fähigkeiten zu verbessern. Ich versuchte immer die Bilder so zu machen, dass man denkt, sie wären mit der tollsten Spiegelreflex überhaupt aufgenommen worden – und das ist mir weitesgehend gelungen.

Ich interessiere mich auch im Zeitalter der ditigalen Fotografie ebenfalls für die digitale Bildbearbeitung. Angefangen habe ich mit PhotoImpact, und im Nachhinein Photoshop ausprobiert und für besser befunden. Mit diesem Programm kann ich Stunden verbringen und Spaß daran zu haben, aus Portraits etwas zu retuschieren, mit den Farben zu spielen und die Bilder so zu machen, wie ich mit ihnen zufrieden bin. In der Bearbeitung habe ich zwei Hauptmerkmale: Entweder, ich möchte ein Foto so bearbeiten, dass man gar nicht merkt, dass es bearbeitet ist oder ich bearbeite die Fotos so, dass der Hauptfokus auf etwas anderes gelegt ist (schwarz/weiß, Farben hervorheben etc.). Fotos bis in die Unkenntlichkeit zu photoshoppen ist nicht mein Ding – und ich finde, dabei geht der Sinn von Photoshop auch sehr verloren. Meine Philosophie ist es ein bereits gutes Foto noch besser zu machen, nicht ein nicht gelungenes Bild so durch Kontraste und Helligkeit zu bearbeiten, dass es aussieht, wie aus dem Passbildautomaten.

In meiner ehemaligen Schule nahm ich auch an der Foto AG teil, wo ich mit einer analogen Spiegelreflexkamera durch die Stadt ging, Fotos machte, u.a. auch Portraits, und diese dann selber in der Dunkelkammer entwickeln durfte. Es hat mir auch den Spaß an der Fotografie mit dem Film gebracht und ich interessiere mich sehr für schwarz / weiß Aufnahmen der analogen Spiegelreflexkameras.