Es geht hoch hinaus!

Wenn man am 21.04.2012 mit der Seilbahn zum Ritten hochgefahren ist und was seltsames gehört hat – das war ich. Ich bin die Meisterin im Panik-Kichern und das habe ich auch allen stolz gezeigt.

Endlich war mal die Sonne da und die sollte ausgenutzt werden. Ab nach Bozen, in die Seilbahn und hoch. Leichter gesagt als getan – wäre da nicht meine Höhenangst. Begleitet von „gnihihihihihi“, „huiiiiiii“, „uhhhhhh“ und „wahhhh“ habe ich alle Mitreisenden wundervoll unterhalten. Oben dann angekommen musste ich erstmal feststellen, dass ich noch lebe und alles gut verlaufen ist. Es wurde dann gewandert (Gott, ich hasse dieses Wort) und nach einer schönen langen Strecke mit einem kleinen Zug zurück zur Seilbahnstation gefahren. Und dann – natürlich – wieder runter. Hört sich jetzt alles unspektakulär an, aber wartet mal auf die Fotos…

Da erstmal angekommen an der Talstation. Da sah es noch gemütlich aus – erst hoch (wie man an meinen subtil eingefügten Pfeil sehen kann) und an dem Eisending oben „nur noch“ geradeaus mit weniger Steigung.

Das Bild habe ich blind gemacht – ich saß eigentlich nur da und habe auf den Boden gestarrt und die Kamera aus dem „Fenster“ gehalten… Ein Wunder, dass es überhaupt was geworden ist.

Endlich oben angekommen und ich war kurz davor, mich Papst-mäßig auf den Boden zu werfen und denselbigen abzuknutschen… Also den Boden, nicht den Papst.

Jetzt aber erstmal ein bisschen die Natur genießen…

…und ein bisschen Berge gucken. Habe ich erwähnt, dass es sonnig war?

Da, Berg mit hübschen Wölkchen.

Da links, seht ihr diesen Miniweg? Da ging es dann weiter.

Dann gabs noch böse, wilde Tiere im Wald. Na ja – eigentlich nur Nachkommen vom Rennschwein Rudi Rüssel, die dem Bauern abgehauen sind 😀 (und ich hab nichts besseres zu tun, als rumzustehen und zu fotografieren.. :D)

Bei den Rennschweinchen war sogar noch ein Hüpfschweinchen dabei 😀

Und dann ging es mit der kleinen Tingelbahn wieder zurück zur Bergstation der Seilbahn.

Das da unten wäre übrigens Bozen.

Tja, und dann musste man ja irgendwie wieder runterkommen…

Erst durch die Drehkreuze, wenn die Gondel angefahren kommt…

Und dann gehts abwärts…

Das hier wäre dann mal der Ausblick nach hinten – nach vorne hab ich mich nicht getraut zu schauen… 😀

Festhalten war angesagt. War zwar überall Glas drum herum – aber das verstand mein Gehirn nicht so ganz und sendete trotzdem das Signal „Festhalten oder du tot.“ xD

Tja, und wenn man kein Bock auf die Seilbahn hat, dann muss man die kringelige Straße mit’m Auto hoch…

Das wäre dann mal ich beim Panik haben.. 😀 Na ja, eigentlich hab ich nur geguckt, ob der Boden der Gondel sauber war.. Und ja, das war er 😀

Ab und zu habe ich mich dann doch mal umgedreht, um zu gucken, ob die Kamera noch läuft 😀

Yay, und dann endlich wieder unten! Gott sei Dank…

Also ich muss sagen, dass es sich gelohnt hat mit der Bahn nach oben zu fahren – auch wenn ich echt Schiss hatte 😀 Nicht, dass ich abstürze oder sonst was, sondern weil ich Höhenangst habe und es ein wenig (für mich gefühlt furchtbar schlimm :D) gewackelt hat, wenn man bei diesen Stützen herkam. Da gab es immer ein panisches „huiiiiiii“ von mir xD … Ich glaube aber, dass wenn ich noch zwei-drei mal damit fahre es ganz okay sein wird. Trotzdem bin ich erstmal froh wieder auf festem Boden zu sein 😀

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Die E-Zigarette bringt die Apokalypse!

So oder so ähnlich wird die nächste Aussage eines beliebigen Politikers lauten. Es wird momentan so irre gemacht, dass die elektronischen Zigaretten furchtbar sind. Ganz, ganz doll furchtbar. Man wisse nicht, was da genau drin sei und genau deswegen sollte man die Dinger vom normalen Markt in die Apotheke verbannen. Um dem ganzen noch Nachdruck zu verleihen, macht man einseitige TV-Beiträge und Zeitungsartikel und die Sache ist geritzt: Die Leute glauben alles, was ihnen aufgetischt wird und die E-Zigaretten verlieren an Interesse.

Ich hoffe, ihr seid hier, um euch mal die Gegenseite an zu hören und nicht, weil ihr in eurer Meinung sowieso schon festgefahren seid und keinerlei Gegenargumente zulassen wollt. Außerdem sei noch gesagt, dass das hier ein wenig länger wird und keiner wirklich lesen wird, was hier geschrieben steht. Deswegen wird es weiterhin zu solchen Diskussionen kommen, doch ich hab wenigstens ein beruhigtes Gewissen, dass ich meinem Unmut Luft gemacht habe. So.

Vor nicht allzulanger Zeit meinte eine Politikerin der Grünen sich über Dinge aufzuregen, von denen sie keine Ahnung hat und Hintergrundinformationen zu viel verlangt gewesen wären. Im ersten Absatz bereits genannt, sagte sie, dass man die nikotinhaltigen Liquids (wenn überhaupt) in die Apotheke verbannen müsse, weil das unter das Arzneimittelgesetz fallen würde. Somit wären die „Dampfer“ eingeschränkt: Nachschub gibts nur noch zu horrenden Preisen beim Weißkittel nebenan und das auch nur zu unmenschlichen Öffnungszeiten. Wer weiß, unter welchen Einschränkungen nur noch verkauft werden dürfe: Weniger Inhalt, irgendwelche Auflagen, die es nur noch möglich machen, die Liquids nach Adressausgabe auszuhändigen und was nicht alles für Späße. Die Politiker sind diesbezüglich sehr kreativ.

Unser aller Lieblingssender mit den drei Buchstaben, nennen wir ihn fiktiv LTR, hat letztens einen wunderschönen Bericht zusammengestellt, wie gefährlich diese elektronischen Zigaretten doch sind. Man bekam das Gefühl, dass jeder, der diese Dinger benutzt, strunzdoof ist und sich ins eigene Verderben reitet – alle anderen mit. Wer nach diesem Bericht noch gut über die E-Zigarette geredet hat, war für die LTR-Zuschauer volldeppert und hat sich schon das Hirn verdampft – immerhin entsprach alles der Wahrheit, was da gesagt wurde. Um das Ganze nochmal zu verdeutlichen: Nicht nur Fernsehsender (mehrere) haben diesen Humbug verbreitet, sondern Medien aller Art: Tageszeitungen, Radios. Einfach überall hört man nur noch: E-Zigaretten sind furchtbar ganz böse schrecklich und bringen die Apokalypse!

Stimmt nicht.

Elektronische Zigaretten sind kein Teufelswerk – im Gegenteil. Sie sind nicht gesundheitlich herausragend, das mag wohl stimmen, denn das Nikotin (wenn man eben Liquids mit Nikotingehalt verdampft) ist schädlich, es ist ein Nervengift. Das will ich gar nicht wegdiskutieren. Allerdings ist es für uns Süchtige eine gesündere Alternative zu unseren normalen Zigaretten. Wir wissen, was drin ist (es ist auf jeder Flasche des Liquids deklariert) – ganz im Gegensatz zu Zigaretten. Klar ist da Teer, Nikotin und Kohlenmonoxid drin – doch was noch? Eine kleine Auswahl von dem, was wir wissen: Zucker, Menthol, Gewürznelken, Glycerin, Schellack, Lakritz, Kaffee, Tee, Kakao, Dextrine, Melasse und Stärke. In den Liquids der E-Zigarette: Nikotin,  Propylenglykol und geschmacksbedingte Aromastoffe. Im Rauch einer Zigarette ist unter anderem dies: Kohlenstoffmonoxid und -dioxid, Stickstoffoxide, Butadien, Benzol, Formaldehyd, Acetaldehyd, Methanol, Blausäure, Nikotin, Amine, Plutonium und Nitrosamine. Im ausgestoßenem Dampf des Liquids: Nikotin in extrem geringer Menge. Nur mal so eine Zwischenfrage: Würdet ihr euch lieber neben einen Raucher oder einen Dampfer setzen und tief Luft holen?

So viel zu dem Thema, dass die E-Zigaretten furchtbar seien. Wie ihr seht, ist es für uns Süchtigen wirklich eine sehr viel gesündere Alternative, die uns sogar beflügelt, weniger Nikotin zu uns zu nehmen (ich zum Beispiel bin schon zu einem Liquid mit niedrigerem Nikotingehalt gewechselt).

Das Ganze könnt ihr euch in diesen beiden Videos von dem geschätzten Philgood mal anhören. Er hat sich die Mühe gemacht und einen offenen Brief diesbezüglich geschrieben und vorgelesen. Tut mir den Gefallen und hört euch wenigstens das an, auch wenn nur nebenbei.

Vielen Dank an dieser Stelle an Phil, der herrlich ruhig und sachlich bleibt – ihr merkt bei mir, dass mir das schwer fällt.

Falls ihr bis hier hin angekommen seid, bin ich guter Dinge, dass ihr euch wirklich interessiert und das finde ich toll. Deswegen bekommt ihr eine kleine Belohnung. Und zwar einen Zeitungsartikel unserer Lokalzeitung:

Raucher vergiften sich mit E-Zigaretten

SOEST/BAD SASSENDORF ▪ Durch E-Zigaretten ist es im Kreis Soest bei einer 45-jährigen Frau aus Bad Sassendorf und einem 35-jährigen Mann aus Soest zu Vergiftungen gekommen, so dass diese notärztlich behandelt werden mussten. Da der Zusammenhang nach intensiven Recherchen in den vergangenen Tagen jetzt offensichtlich ist, weist das Gesundheitsamt des Kreises Soest auf die mit der Verwendung von E-Zigaretten verbundenen Gefahren hin.

Vor einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch E-Zigaretten hatte noch in der vergangenen Woche NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens gewarnt und daneben auf die Problematik des Handels mit solchen Produkten hingewiesen.
(Quelle) 

Ich weiß nicht, wie das für euch klingt, aber für mich klingt es nach: Wir wollen die elektronische Zigarette schlecht machen und deswegen benutzen wir einen reisserischen Titel, sagen nicht, dass die Zigarette falsch benutzt wurde und es deshalb zu der Vergiftung kam, sondern erwähnen subtil, dass es ja schon eh feststeht, dass die E-Zigarette Teufelszeug ist.

Diese ganzen Meldungen sorgen dafür, dass ich mich als Neudampferin angegriffen fühle. Anstatt, dass man mir gut zuspricht, dass es schön ist, dass ich von den Zigaretten los kommen möchte, wird mir unterstellt, dass ich keine Ahnung habe und mich von der Industrie hinters Licht führen lasse. Allerdings ist es andersrum der Fall: Ihr lasst euch die Meinung von den Medien vorgeben, nickt das Ganze ab, verbreitet es weiter und sorgt dafür, dass die Tabakindustrie weiter Geld scheffeln kann, beschwert euch aber im gleichen Atemzug, dass ihr als Steuerzahler für die ganzen Raucher aufkommen müsst, weil die die Krankenkasse so viel kosten. Wer die Doppelmoral findet, darf sie behalten.

Die E-Zigarette und ich: Die erste Woche

So, so langsam kann ich euch wieder was erzählen. Ich bin jetzt schon seit einer Woche Dampferin (so nennt man es einfach :D) und ich muss sagen: Bisher läufts ganz gut.

Ich habe in der einen Woche wenn es wirklich ganz hoch kommt 15 Zigaretten geraucht. Ich denke, es waren eher 10 Zigaretten, aber der Sicherheit halber sage ich einfach mal, dass es 15 waren. Leider habe ich es nicht ganz mitdokumentiert.

Der Akku der eLea von Red Kiwi war bisher noch nie leer – nur einmal kurz war er orange, aber dann hab ich sofort das Ladegerät ans Notebook gehangen – gott sei Dank kann man ja auch während des Ladens vor sich hin dampfen (großer Pluspunkt!).

Mit dem Liquid komme ich bis jetzt gut hin – ich hatte ja prophezeit, dass ich eine Woche brauche, bis dass das Dingen leer ist. Denkste. Ich habe mir zwar vorgestern endlich Liquid mit Geschmack gekauft (Grüner Apfel, sehr empfehlenswert!), aber momentan ist das „Classic“-Liquid, was ich seit Freitag benutze, noch 3/4 voll. Hätte ich gestern nicht nur Grüner Apfel gedampft, dann wäre das Classic vielleicht zu 2/3 noch gefüllt – aber ich hätte es kaum für möglich gehalten, diese 10 ml scheinen ewig zu halten. (noch!)

Im Übrigen ernte ich momentan mehr Neugier und Fragen, wenn ich mit der E-Zigarette durch die Stadt laufe, als doofe Blicke. Manche kennen die E-Zigaretten sogar schon und man hört sowas „Wollte ich mir auch schon holen, erzähl doch mal ein bisschen.“ Und genau da wären wir beim Thema: Ich bin Neuling auf diesem Gebiet und kann eben nicht so viel erklären und sagen, wie ich gerne möchte. Ich bin letztlich durch Google auf einen YouTuber gestoßen, der das Ganze extrem gut erklärt, Tipps für Anfänger gibt und wirklich viel Ahnung hat. Von dem YouTuber, Philgood heißt er übrigens, möchte ich euch mal zwei Videos vorstellen.

Außerdem noch ein Video über die Thematik mit dem Nikotin in den Liquids:

Also, wenn ihr euch für das Dampfen interessiert, klickt euch durch den Channel von Philgood und lernt dazu. Der Channel ist es wert, abonniert zu werden, nicht nur wegen der vielen und interessanten Infos, sondern auch wegen dem guten Musikgeschmack ;D

Im Übrigen, wen es interessiert – ich habe bisher 28,70 € gespart durch’s Nichtrauchen.

Die E-Zigarette und ich: Der erste Tag

So, es sind 24 Stunden vorbei und ich kann euch jetzt von den ersten Eindrücken ein bisschen mehr verraten.

Zuerst gebe ich zu: Ich habe wieder normale Zigaretten geraucht, allerdings nur 2 Stück. Und das ist für 24 Stunden recht akzeptabel, wenn man bedenkt, dass es sonst 25 waren.

Mittlerweile musste ich das Mundstück bzw. den Tank ein zweites Mal befüllen, ca. 9 Stunden Nutzung war das.
Der Akku war bisher noch nicht annähernd leer.
In eine „Tankfüllung“ vom Mundstück gehen 6 Tropfen des Liquids rein – so könnt ihr euch vorstellen, wie lang man wirklich mit den 10 ml Liquid hinkommt. Also ist das mit den 2 Stangen gar nicht so verkehrt gedacht. Ich gebe mir persönlich bis zum nächsten Kauf von Flüssigkeit erstmal positive 7 Tage, also nächste Woche Freitag.

Die E-Zigarette im Tagestest:
Bekannte und Familie lachten erstmal kurz, als sie mich mit dem roten glänzenden Dingen dampfen sahen, doch nach einiger Zeit wurde der Anblick von befremdlich zu „normal“.
Draußen rauchen ist – jedenfalls in der Dunkelheit – ein bisschen merkwürdig. Dadurch, dass ich bei jedem Ziehen den Knopf drücken muss  und währenddessen eine Farbe aufleuchtet (grün für Akku voll, orange für halb leer und rot für gleich leer), ziehe ich auf jeden Fall die Blicke auf mich 😀 Auf einmal blinkt da was grün in der Dunkelheit und is wieder weg. Aliens, Ufos?…
Mittlerweile traue ich mich mehr, daran zu ziehen und kriege auch so ’ne Ecke mehr Nikotin ab. Wenn man sich erstmal „eingedampft“ hat, dann passt das.

Ich gewöhne mich langsam an meinen eigenen Anblick beim Rauchen ;D Und außerdem kann ich jetzt total angeben:

Meine Zigarette hat eine Tastensperre.

 

Die E-Zigarette und ich: Der erste Eindruck

Es ist soweit, euer rotes Ding hat sich jetzt auch dazu hinreissen lassen sich mit dem neumodischen Zeug auseinander zu setzen. Heute habe ich mir meine E-Zigarette „eLea“ geholt, die sich „red kiwi“ nennt. Der nette Verkäufer meinte, dass sie farblich perfekt zu meinen Haaren passen würde – und damit hat er natürlich recht 😉

Im „Lieferumfang“ war enthalten: 

1x Tankverdampfer (das Mitteldingen)
1x Akku (650 mAh)
5x Leerdepots (Also diese Mundstücke)
1x USB Ladekabel (von Mini USB auf USB)

Im Übrigen seht ihr da auf dem kleinen Bildchen unten diese beiden runden Dinger. Das sind Aufsteck-Kappen als Schutz für den Mini-USB Anschluss am Akku. Da seht ihr das rechte als „Neutral“, da ist nichts drauf. Das linke ist, ungelogen, ein Kompass. Warum, weshalb weiß ich jetzt auch nicht so recht, aber ich hab Tussi-Style einen wanna-be Diamanten drauf 😀 Wenn schon tussig, dann richtig tussig 😀

Im Übrigen hat mich die Zigarette (plus obigem Lieferumfang) 49, 99 € gekostet. Das Fläschchen mit der Nikotinflüssigkeit 6,90 € – auf Nachfrage, wie lange wohl damit hinkommt, wurde mir nur gesagt, dass eine so eine Ampulle 2 Stangen Zigaretten entsprechen würde. Also jeder, wie er raucht – aber für 2 Stangen nur knapp 7 € grenzt fast an ein Paradies 😀

Hier jetzt erstmal noch ein paar Fotos, bevor ich euch von meinen ersten Eindrücken erzähle.

Hier nochmal der Kompass und das neutrale Käppchen.

Die USB Verbindung zum Aufladen der Zigarette.

Das ist die Nikotin-Flüssigkeit, die in das Mündstück kommt. Inhaltsstoffe sind Propylenglykol, Aromastoffe und Nikotin. Das ist übrigens 15 mg, kommt also den normalen Zigaretten recht nah.

Links der Deckel der Zigarette (ich nenne es jetzt einfach mal Kappe) und rechts das Etui für den ganzen Kram, den man mitschleppt (Mundstück, Flüssigkeit, Ladekabel..)

Das schon mit Flüssigkeit befüllte Mundstück. Dieses dunkelgelbe Zeug ist die Nikotinflüssigkeit.

Da sieht man meine lustige tussige Verschlusskappe 😀

So, das gute Stück ist von eSmoker, Geburtsstunde 09/2011 und nennt sich „red kiwi“.

Jetzt aber, Erfahrungen in den ersten Stunden. 

Ich muss sagen, der erste Zug war gewöhnungsbedürftig. Ich hatte kein Kratzen im Hals, was mir tatsächlicherweise gefehlt hat und irgendwie spürte ich kaum was, dabei hatte ich extra schon die höhere Dosis an Nikotin genommen… Mit der Zeit wurde ich immer mutiger, habe mehr dran gezogen, somit mehr „Dampf“ abbekommen und so langsam gewöhnen wir uns aneinander, die rote Kiwi und ich.

Der erste große Test war dann nach dem Essen: Reicht mir das bisschen Dampf oder brauche ich tatsächlich „eine richtige“? Ich habe es einfach drauf ankommen lassen und nur die E-Zigarette benutzt, und siehe da: hat geklappt.

Wobei ich zugeben muss: Ich habe jetzt seit 4 Stunden keine „richtige Zigarette“ mehr geraucht, und ich habe jetzt nicht direkt „schmacht“, sondern will einfach nur eine Zigarette rauchen, damit ich das Kratzige im Hals habe. Momentan fühlt es sich eher so an, als würde ich den Kopf über einen Kochtopf mit kochendem Wasser halten und einatmen – aber das liegt wohl an meinem noch zu schüchternen Ziehen. Ich werde es auf jeden Fall versuchen, mindestens 24 Stunden NUR mit der E-Zigarette auszuhalten und dann mal weiterzusehen. Garantieren kann ich für nichts, aber ich werde euch Bescheid sagen, wie der erste Tag so ablief.

Ach so – bevor ihr euch ein „richtiges“ Bild machen könnt, muss ich sagen, dass ich seit mehr als 8 Jahren rauche und auch nicht gerade wenig, mal mehr, mal weniger – durchschnittlich sage ich mal 25 pro Tag. Wir werden sehen, inwiefern sich das ändern wird!

Bis morgen.

Konzert Review: Evanescence

Zuerst muss ich ja zugeben, dass Evanescence nicht wirklich meine allerliebste Band überhaupt ist – ich habe das Album „Fallen“, mochte Bring me to Life (wie alle anderen irgendwie zu der Zeit) und konnte mir mal hin und wieder Musik von ihnen anhören. Aber so an sich fand ich die Idee zum Konzert zu gehen recht gut. Die Hinfahrt dauerte allerdings dann eine Stunde länger als geplant (doofer Feierabendverkehr…), aber dann sind wir noch recht pünktlich angekommen. In der Halle war es noch relativ leer, sodass man sich entscheiden konnte, ob man sitzt oder steht. Für die Vorbands haben wir uns einen Platz zum Sitzen gesichert, für Evanescence selbst haben wir uns dann in den Innenraum gestellt. Ach so, ihr wollt ja wissen, wo das Konzert war: In der Mitsubishi Electric Halle (ehemals Philipshalle) in Düsseldorf.

Die erste Vorband: Kellermensch

Ich bin ja immer gespannt, wenn ich Vorbands sehe, vor allem, wenn ich sie noch nicht kenne. So auch diesmal. Doch wider Erwarten hat sich diese Band, laut meiner persönlichen subjektiven Meinung als kompletter Reinfall herausgestellt. Ich weiß nicht, was mir diese Band vermitteln wollte, ich glaube, es war so eine Art Kunst, die ich nicht verstanden habe. Aber ich bin eben Kunstbanause, deswegen habe ich mir die ganze „Bühnenshow“ angesehen, weil ich versuchen wollte, ein wenig Anteil daran zu nehmen, aber keine Chance. Es mag Leute geben, die mögen solche Musik und so eine Art von Bühnenpräsenz, aber mein Geschmack ist es definitiv nicht. Zu depressive Stimmung wurde gemacht und der Hauptsänger (so nenne ich es jetzt einfach mal) rollte sich einfach nur auf der Bühne hin und her, während der Zweitsänger (berichtigt mich, wenn ich falsch liege) zu 90% mit dem Rücken zum Publikum saß und hin und wieder mal aufstand, um rumzubrüllen. Ich fand die Band furchtbar und war froh, dass sie nur 20-30 Minuten spielten.

Bewertung: 1/10 Punkte (Trostpunkt, der Wille war da.)

Die zweite Vorband: The Pretty Reckless

Ich kannte die Band überhaupt nicht, das muss ich jetzt einfach mal zugeben. Nur eben, als ich ein bisschen googelte fiel mir auf, dass ich den Namen der Sängerin mal irgendwo gehört habe – wo genau und wieso, weiß ich gar nicht mehr. Aber nun zum Auftritt an sich: Ich war froh, dass The Pretty Reckless nicht so schlecht waren wie Kellermensch. Immerhin konnte ich mit der Musik an sich mehr anfangen, die Stimme von der Sängerin erinnerte mich stellenweise an die von Pink. Ich konnte mich auf die Musik gut einlassen, dennoch habe ich nicht ganz verstanden, warum sie sich auf der Bühne so krass billig geben muss und die ganzen Weiber noch gekreischt haben, als sie sich breitbeinig (wohlbemerkt im Mini-Kleidchen) am Mikroständer vergnügte… Ich glaube, ich bin einfach nur zu alt für sowas.

Bewertung: 6/10 Punkte (Abgesehen von der halben Strip-Show war’s ganz gut)

Der Höhepunkt: Evanescence

Mit einem ordentlichen Wumms kam Evanescence auf die Bühne: Der Opener war „What you Want“ vom neuen Album und man hatte sofort Bock auf das Konzert. Bevor uns Amy alle begrüßte, wurde noch „Going Under“ gespielt, was nicht nur bekannt, sondern auch eher meine Musikrichtung ist. Der Mittelteil war eher so lala, was auch daran lag, dass ich die meisten Lieder nicht kannte (abgesehen von Bring me to Life), aber auch, dass eher langsamere und seichtere Lieder gewählt wurde. Ich mag Balladen auf Konzerten nun mal nicht so gerne, dennoch muss man bedenken, dass Evanescence nun mal mehr langsamere Lieder als rockige, schnelle hat. Das Endliedvom Konzert war dann meiner Meinung nach eher unglücklich gewählt: My Immortal, da man mit einem eher bedrückenden Gefühl das Konzert verließ. Was bei Konzerten üblich sein sollte: Ich muss meine Meinung über Evanescence revidieren. Live finde ich sie besser, als von den Alben her, sie haben mehr Härte auf der Bühne. Das Einzige, was mir nicht gefallen hat war, dass Amy kaum auf das Publikum eingegangen ist und einfach nur das Programm abgezogen hat. Schade.

Bewertung: 8/10 Punkte (2 Punkte Abzug für die unglücklich gewählte Setlist)

Zum Abschluss habe ich für euch noch zwei Videos. Einmal „What You Want“, also das erste Lied Bühnenentrance und „Bring me to Life“, weil es vielleicht einige von euch interessiert, wie das Lied live klingt 😉

Alice im Albtraumland

Der werte Herr Cooper hat ein neues Album rausgebracht! Das gute Stück heißt  „Welcome 2 my Nightmare“. Vorab sei mal gesagt – es gab bereits, anno 1975 mal ein Album, was „Welcome to my Nightmare“ hieß, das war das erste Soloalbum von Alice (alle anderen waren mit der Band), und nun folgt das zweite – deswegen auch „welcome 2 my nightmare“.

Nun – ich muss sagen, beim aller ersten mal hören wusste ich nicht, wie ich die CD finden sollte. Ich habe es einfach mal als „interessant“ eingestuft. Wieso? Sagen wir es so: Alice Cooper hat auf diesem Album ungefähr so viele Musikstile benutzt, dass man denken mag, dass er mit einer Checkliste ins Studio gegangen ist und unbedingt, um jeden Preis, alles mal benutzen wollte. Genau das ist ihm gelungen, was es einem aber auch durchaus schwer macht, das Album in ein bestimmtes Genre zu pressen.

Wenn ich dennoch das Album irgendwie einstufen müsste, würde ich ein neues Genre erfinden: driving/smooth/party/ballade/softrock/carnival/pop/rap. Das trifft’s ganz gut. Der Einfachkeit halber könnte man auch einfach „simplyeverything“ sagen. Wer sich jetzt wundert, dass doch Alice Cooper eigentlich der alte, geschminkte Mann mit dem Totenkopf-Gehstock und der Zwangsjacke ist – ja. Eigentlich schon. Nur hier, auf diesem Album rappt der alte Mann sogar.

Wer sich die „Highlights“ mal anhören möchte, dem rate ich mal hier bei Amazon reinzuklicken, YouTube ist mal wieder zu schnell und hatte Videos, die ich eben gefunden habe, wieder gelöscht.. Einfach runter zu „Hörbeispiele“ scrollen und sofort ist man da.

Kurze Gedanken zu jedem Lied (ihr könnt am besten nebenbei bei Amazon mitklicken und zuhören, dann könnt ihr mir auch eure Gedanken dazu im Kommentarfeld hinterlassen! 🙂 :

  • „I am made of you“: als Opener eher weniger geeignet für das Album | warum diese Stimmverzerrung?! Bist du Cher, Alice? | Schöner Text, schöne Ballade, aber als erstes Lied auf dieser CD unpassend
  • „Caffein“: der Anfang etwas mixed-up und twisted | Text wunderbar sinnfrei | endlich mal was „rockigeres“ | sehr mitreissend | verdammt, ich hab einen Ohrwurm.
  • „The Nightmare returns“: Hätte sich meiner Meinung nach besser als Intro geeignet | schönes Pianospiel gegen Ende | ausbaufähiger – hätte man einen tollen Song raus machen können
  • „A Runaway Train“: anfangs rockig, dann einen Hauch Country (ja, ernsthaft.) | wird wohl nicht zu einer meiner Favoriten auf dem Album 😉
  • „Last man on Earth“: Tuba. Tuba?! TUBA?! | ich ertappe mich dabei, wie ich in Gedanken im Takt „wumpa“ sage. | mausert sich wegen des sehr eindringendes Taktes zum starken Ohrwurm. | macht gute Laune | Text hervorragend!
  • „The Congregation“: krasser Unterschied zu Last man on Earth, es ist rockig! | gefällt mir sehr gut wegen des 70er Jahre angehauchten leicht subtilen Orgelspiels im Hintergrund | könnte man kategorisieren unter „back to the roots“ 😉
  • „I’ll Bite Your Face Off“: trotz des „krassen“ Titels eher Softrock mit Mitklatschcharakter à la Westernhagen | erwartete nach „I’ll bite your face off“ im Chorus ein „schalala“ von einem weiblichen Chor.. sagt viel über die Art des Musikstils bei diesem Lied aus 😉
  • „Disco Bloodbath Boogie Fever“: Bestes Lied vom Album! Unbedingt reinhören! | eine Mischung zwischen „trololo“, einem Piratenlied und Disco Pogo (dingelingeling..) | Alice rappt! ER RAPPT! | Lachkrampf beim Gedanken daran, wie er das live performt (wenn einer Videos hat/findet/irgendwann mal machen sollte – her damit! :D)
  • „Ghouls Gone Wild“: ein bisschen Beach Boys und The Sweet, dazu noch tanzende Mädchen in Bikinis am Strand | Ghouls gone wild, wilder than before.. *mitklatsch* | mit einem Wort? Niedlich.
  • „Something to remember me by“: Erinnert mich irgendwie an Brown Eyes von Lady Gaga | furchtbar schnulzige Ballade (schnulziger würden es nichtmal Bon Jovi und Bryan Adams zusammen hinkriegen!)
  • „When Hell Comes Home“: meiner Meinung nach typisch Alice Cooper, aber richtig typisch | viel grunge, dunkler, erzählender Sprechgesang | sehr gelungen
  • „What baby wants“: Könnte locker als Euro-Dance-Lady-Gaga-Nummer durchgehen (wenn man den Namen Alice Cooper wegstreicht…) | Ach guck, die Kesha ist mit dabei (die Tik Tok-Tante, kennta?) | sehr hin und hergerissen, wie ich das jetzt finden soll | ob man’s jetzt schlecht oder gut findet, einen Ohrwurm hat man eh bald davon..
  • „I gotta get outta here“: Hab ich versehentlich Uncle Kracker oder Kid Rock’s Chill Out Music reingelegt? | Srsly? Hat Alice Cooper bei KISS geklaut? „Hotter than hell“ und danach „Yeah, yeah, yeah“ Dieb! 😀 | so easygoing und locker flockig, dass es zum Autofahren geeignet ist 😉
  • „The Underture“: hat ein bisschen was von Filmmusik | ahahaha *facepalm* das ist ja eine instrumentale Mischung aus allen Liedern vom Album! Und ich wollte gerade schreiben, dass mich das an so viele Sachen vom Album erinnert.. 😀 | coole Idee und schürt nochmal den Ohrwurmcharakter
  • „We gotta get out of this place“: Bitte, bitte hört euch mal dieses Lied an, ab so 00:40 – daran erinnert mich das echt 1:1, also von der Art der Strophe .. | ansonsten netter, rockiger Abschluss vom Album | ein bisschen The Sweet-Abklatsch 😉

Ich kann euch nur empfehlen, mal in das Album reinzuhören und euch selbst eine Meinung zu machen. Ich für meinen Teil habe nur eine Frage: Meint der das wirklich ernst?! 😀 Hat der irgendwie eine Wette verloren oder so? Das ist echt irre, was man so von einem Alice Cooper Album erwartet hat und dann sowas – ich meine SOWAS – hört. Ich weiß nichtmal, ob ich es gut oder schlecht finden soll, da es für mich keinen ernstgemeinten Hintergrund hat und ich es bei mir in die Abteilung „Spaßmusik“ abschiebe.

Hier meine Bewertung: 5/10 Punkten, trotzdem als Sonderbewertung: Comedyfaktor 10+/10 ! 😀

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