Such mich! – Der Jahresrückblick

Da wären wir mal wieder – am Ende des Jahres. Diesmal gibt es keinen persönlichen Jahresrückblick (das wäre einfach viel zu viel, dieses Jahr ist extrem viel passiert…), sondern ein Jahresspecial von „Such Mich“, weil der letzte Eintrag davon auch schon so lange her ist… Also los gehts mit den besten Suchbegriffen des letzten Jahres!

elea zigarette wie tank aufsetzen? – Äh, naja. Befüllen und reinstecken… So schwer ist es auch nicht ;D

niveauvolle teeniezeitung – Gibt es sowas noch? Also zu meiner Zeit gab es das nicht 😀 Aber gut, kommt auch wieder drauf an, wie man niveauvoll definiert…

gotthard neuer sänger – Haben sie, Nic Maeder heißt der nette Mann. Den Bericht dazu gibt es hier: Klick.

„plötzlich musste sie niesen“ – Gesundheit!

bösartige weihnachten – hat da jemand zu viel Grinch geguckt?`

evanescence düsseldorf meinungen – Da war ich und hab meine Meinung genau hier untergebracht.

hund ist mir hinterhergelaufen auf fahrrad angst – Kann ich mir gut vorstellen, leider kann ich dir, lieber Sucher (bist du vielleicht Briefträger?), nicht weiterhelfen, außer, dass ich dir sagen kann: Fahr schneller!

inhaltsstoffe aromakapseln clever smoke – Hab ich ehrlich gesagt keine Ahnung von, ich hab auch gegoogelt wie blöde, aber nie was gefunden. Da ich aber eh nicht so viel von der cleversmoke halte, habe ich mich damit schon auseinander gesetzt.

komm mit dem nachfüllen nicht klar red kiwi e smoke – Ganz einfach. Gumminöpelchen rausfriemeln, Liquidfläschchen zur Hand nehmen, Spitze in das Depot reinstecken und Liquid reintröpfeln. Gumminöpelchen wieder drauf – fertig.

wo stehen nutten auf soester kirmes – Ich könnte jetzt diverse Fahrgeschäfte nennen, wo die Leute so aussehen, als ob, aber… Nein. So fies bin ich nicht.

www. der booster maxx in soest krankenwagen – Äh… Hier haben wir es mit jemandem zu tun, der Google nicht versteht. Aber um genau drauf einzugehen: Beim Booster Maxx stand in der ganzen Geschichte eigentlich nur damals ein Krankenwagen, als jemand aus dem Fahrgeschäft „Hexentanz“ rausgefallen ist, anno 2009.

hallaschka hinterfotzig – Na! Sowas sagt man aber nicht. Der ist doch ein ganz netter Junge!

iphone oder blackberry – Ich bin weder von dem einen noch vom anderen begeistert, würde dann aber das iPhone wählen, weil ich BlackberryOS nicht mag.

supertalent slow motion standing ovations – Furchtbar nervig, oder? Ich habe genau deswegen nur zwei Shows geguckt. Abgesehen davon ging mir auch auf den Keks, dass unser allseits beliebter Bruhhhhs nicht mehr in der Jury ist :/

alice cooper welcome 2 my nightmare – …fand ich urkomisch. Solangsam gewöhne ich mich an das Album, aber es ist immer noch sehr seltsam 😉 Meine Meinung zu dem Album gibts hier.

ich bin nicht da bin mich suchen gegangen – Trotz Augenkrebs wegen fehlender Satzzeichen: nette Statusmeldung.

kiss sonic boom oberhausen 2010 – Da war ich (natürlich) auch und den Bericht zum Oberhausen Konzert 2010 der Sonic Boom Over Europe Tour gibt es hier.

So, das war es auch wieder mit meiner Such Mich-Rubrik für dieses Jahr!

Was bleibt mir noch übrig, als euch allen einen guten Rutsch zu wünschen und ein frohes neues Jahr!

Bis 2012!

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Alice im Albtraumland

Der werte Herr Cooper hat ein neues Album rausgebracht! Das gute Stück heißt  „Welcome 2 my Nightmare“. Vorab sei mal gesagt – es gab bereits, anno 1975 mal ein Album, was „Welcome to my Nightmare“ hieß, das war das erste Soloalbum von Alice (alle anderen waren mit der Band), und nun folgt das zweite – deswegen auch „welcome 2 my nightmare“.

Nun – ich muss sagen, beim aller ersten mal hören wusste ich nicht, wie ich die CD finden sollte. Ich habe es einfach mal als „interessant“ eingestuft. Wieso? Sagen wir es so: Alice Cooper hat auf diesem Album ungefähr so viele Musikstile benutzt, dass man denken mag, dass er mit einer Checkliste ins Studio gegangen ist und unbedingt, um jeden Preis, alles mal benutzen wollte. Genau das ist ihm gelungen, was es einem aber auch durchaus schwer macht, das Album in ein bestimmtes Genre zu pressen.

Wenn ich dennoch das Album irgendwie einstufen müsste, würde ich ein neues Genre erfinden: driving/smooth/party/ballade/softrock/carnival/pop/rap. Das trifft’s ganz gut. Der Einfachkeit halber könnte man auch einfach „simplyeverything“ sagen. Wer sich jetzt wundert, dass doch Alice Cooper eigentlich der alte, geschminkte Mann mit dem Totenkopf-Gehstock und der Zwangsjacke ist – ja. Eigentlich schon. Nur hier, auf diesem Album rappt der alte Mann sogar.

Wer sich die „Highlights“ mal anhören möchte, dem rate ich mal hier bei Amazon reinzuklicken, YouTube ist mal wieder zu schnell und hatte Videos, die ich eben gefunden habe, wieder gelöscht.. Einfach runter zu „Hörbeispiele“ scrollen und sofort ist man da.

Kurze Gedanken zu jedem Lied (ihr könnt am besten nebenbei bei Amazon mitklicken und zuhören, dann könnt ihr mir auch eure Gedanken dazu im Kommentarfeld hinterlassen! 🙂 :

  • „I am made of you“: als Opener eher weniger geeignet für das Album | warum diese Stimmverzerrung?! Bist du Cher, Alice? | Schöner Text, schöne Ballade, aber als erstes Lied auf dieser CD unpassend
  • „Caffein“: der Anfang etwas mixed-up und twisted | Text wunderbar sinnfrei | endlich mal was „rockigeres“ | sehr mitreissend | verdammt, ich hab einen Ohrwurm.
  • „The Nightmare returns“: Hätte sich meiner Meinung nach besser als Intro geeignet | schönes Pianospiel gegen Ende | ausbaufähiger – hätte man einen tollen Song raus machen können
  • „A Runaway Train“: anfangs rockig, dann einen Hauch Country (ja, ernsthaft.) | wird wohl nicht zu einer meiner Favoriten auf dem Album 😉
  • „Last man on Earth“: Tuba. Tuba?! TUBA?! | ich ertappe mich dabei, wie ich in Gedanken im Takt „wumpa“ sage. | mausert sich wegen des sehr eindringendes Taktes zum starken Ohrwurm. | macht gute Laune | Text hervorragend!
  • „The Congregation“: krasser Unterschied zu Last man on Earth, es ist rockig! | gefällt mir sehr gut wegen des 70er Jahre angehauchten leicht subtilen Orgelspiels im Hintergrund | könnte man kategorisieren unter „back to the roots“ 😉
  • „I’ll Bite Your Face Off“: trotz des „krassen“ Titels eher Softrock mit Mitklatschcharakter à la Westernhagen | erwartete nach „I’ll bite your face off“ im Chorus ein „schalala“ von einem weiblichen Chor.. sagt viel über die Art des Musikstils bei diesem Lied aus 😉
  • „Disco Bloodbath Boogie Fever“: Bestes Lied vom Album! Unbedingt reinhören! | eine Mischung zwischen „trololo“, einem Piratenlied und Disco Pogo (dingelingeling..) | Alice rappt! ER RAPPT! | Lachkrampf beim Gedanken daran, wie er das live performt (wenn einer Videos hat/findet/irgendwann mal machen sollte – her damit! :D)
  • „Ghouls Gone Wild“: ein bisschen Beach Boys und The Sweet, dazu noch tanzende Mädchen in Bikinis am Strand | Ghouls gone wild, wilder than before.. *mitklatsch* | mit einem Wort? Niedlich.
  • „Something to remember me by“: Erinnert mich irgendwie an Brown Eyes von Lady Gaga | furchtbar schnulzige Ballade (schnulziger würden es nichtmal Bon Jovi und Bryan Adams zusammen hinkriegen!)
  • „When Hell Comes Home“: meiner Meinung nach typisch Alice Cooper, aber richtig typisch | viel grunge, dunkler, erzählender Sprechgesang | sehr gelungen
  • „What baby wants“: Könnte locker als Euro-Dance-Lady-Gaga-Nummer durchgehen (wenn man den Namen Alice Cooper wegstreicht…) | Ach guck, die Kesha ist mit dabei (die Tik Tok-Tante, kennta?) | sehr hin und hergerissen, wie ich das jetzt finden soll | ob man’s jetzt schlecht oder gut findet, einen Ohrwurm hat man eh bald davon..
  • „I gotta get outta here“: Hab ich versehentlich Uncle Kracker oder Kid Rock’s Chill Out Music reingelegt? | Srsly? Hat Alice Cooper bei KISS geklaut? „Hotter than hell“ und danach „Yeah, yeah, yeah“ Dieb! 😀 | so easygoing und locker flockig, dass es zum Autofahren geeignet ist 😉
  • „The Underture“: hat ein bisschen was von Filmmusik | ahahaha *facepalm* das ist ja eine instrumentale Mischung aus allen Liedern vom Album! Und ich wollte gerade schreiben, dass mich das an so viele Sachen vom Album erinnert.. 😀 | coole Idee und schürt nochmal den Ohrwurmcharakter
  • „We gotta get out of this place“: Bitte, bitte hört euch mal dieses Lied an, ab so 00:40 – daran erinnert mich das echt 1:1, also von der Art der Strophe .. | ansonsten netter, rockiger Abschluss vom Album | ein bisschen The Sweet-Abklatsch 😉

Ich kann euch nur empfehlen, mal in das Album reinzuhören und euch selbst eine Meinung zu machen. Ich für meinen Teil habe nur eine Frage: Meint der das wirklich ernst?! 😀 Hat der irgendwie eine Wette verloren oder so? Das ist echt irre, was man so von einem Alice Cooper Album erwartet hat und dann sowas – ich meine SOWAS – hört. Ich weiß nichtmal, ob ich es gut oder schlecht finden soll, da es für mich keinen ernstgemeinten Hintergrund hat und ich es bei mir in die Abteilung „Spaßmusik“ abschiebe.

Hier meine Bewertung: 5/10 Punkten, trotzdem als Sonderbewertung: Comedyfaktor 10+/10 ! 😀

Bildquelle

 

Music was my first love

…oder so ähnlich. Nun, ich meine damit etwas anderes, als ihr vielleicht zu denken mögt 😉

Und zwar habe ich mir mal so Gedanken gemacht, was für Lieder mich mein Leben hinweg begleitet haben. Oder eher: Wenn ich dieses eine Lied höre habe ich da eine bestimmte Assoziation zu einer Person, einem Gefühl oder einer Situation. Geht euch das ähnlich? Gibt es so bestimmte Songs, wo ihr denkt „Ach, damals..“ oder die ihr lieber abstellt, weil es euch an den ersten Liebeskummer erinnert?
Mir schon. Ich gebe euch mal ein paar Beispiele:

Alice Cooper – Poison

Erinnert mich sehr, sehr stark an meine erste Beziehung. Oder eher auch an einer Situation, die wir damals gemeinsam erlebt haben und die sehr aussergewöhnlich war. Außerdem kann man teilweise den Text sehr gut mit der Beziehung vergleichen. Ein teilweise sehr großes Auf und Ab zeichnete eben diese aus, so passen die Zeilen „I want to hold you but my senses tell me to stop / I want to kiss you but I want it too much (Too much) / I want to taste you but your lips are venomous poison“ sehr gut.

Rosenstolz – Ich geh‘ auf Glas

Für manche jetzt „uaaar, Schlager“. Erm, nö. Ich mag Rosenstolz sehr, habe sie immerschon gemocht und AnNa R. ist auch Schuld, dass meine Haare jetzt die Farbe haben, wie sie momentan sind 😉 Nun, wie dem auch sei, dieses Lied, oder eher gesagt das Album, hat mich in einer bestimmten Phase sehr begleitet. Damals, noch als ich heimlich geraucht habe, saß ich an meinem geöffnetem Fenster, meist nachts, hörte Rosenstolz und machte mir Gedanken über das Leben, über das, was ich bisher erlebt habe, wie es weitergeht, was mich noch erwartet, habe mir Dinge ausgemalt, Hoffnungen gehabt. All das, was man halt in einer sternenklaren Nacht so denkt. Meistens. Und immernoch bekomme ich Gänsehaut, wenn ich mich zurück erinner, mache mir eine Zigarette an und schaue träumend aus dem Fenster.

KISS – God of thunder (live bei WCW Nitro)

Ja, ich weiß, KISS. Aber es gibt keinen Artikel, über Lieder, die mich verändert haben, ohne diesen Song, beziehungsweise vielmehr dieses Video. Das Ausschlaggebene an dieser Version nämlich ist es, dass es genau dieses Video war, was mein Leben veränderte, und das ist nicht einfach daher gesagt. Ich versuch’s mal möglichst kurz zu erklären: Damals (gut, heute auch noch) war ich großer Wrestling Fan, verpasste keine Folge von WCW Nitro, Thunder oder WOW. Mein geliebtes Schwesterlein, die Auslöser für die ganze Geschichte war, erzählte mir, dass da so ’ne amerikanische Rock Band auch einen eigenen Wrestler hat und eines Tages dann kam dann ein Special über diesen Wrestler im Fernsehen (natürlich im WOW Rahmen). Ich sah diesen Auftritt, genau diesen einzig wahren, und war hin und weg. Aber total. Nun, warum das für mich so wichtig ist? Klar, dadurch bin ich KISS Fan geworden (mit gerade mal 9 Jahren, jawohl!), aber es hat mich auch sehr geprägt, die Zeit, die KISS mit sich brachte. Ich hätte ohne diese Zeit nicht die Menschen kennengelernt, die mein Leben ausmachen, sodass ich natürlich auch dir, Ricarda, sehr dankbar bin, dass du mich zum KISSmaniac gemacht hast 😉

Nazareth – Love hurts

Oh je. Immer, wenn ich dieses Lied höre, erfüllt mich eine Gänsehaut. Und zwar keine gute. Das Lied, bzw. der Titel steht ja schon für eine negative Erfahrung, so auch in meiner persönlichen Hitliste. So sehr, wie mich Alice Cooper’s Poison geprägt hat, so sehr auch dieses Lied, denn das war mein treuer Begleiter, als die Beziehung zum Scheitern verurteilt war. Dass die erste große Liebe alles andere als angenehm ist, wenn sie zu Ende geht, ist jedem bewusst, aber bei mir war’s wirklich ein Härtefall. Erst war es das „gemeinsame“ Lied von „uns“, nachher nur noch das „Trauer“lied, jetzt das Lied, was ich am meisten verabscheue, jedenfalls insofern, dass ich mich nicht gerne erinner.

Marilyn Manson – Para Noir

DAS absolute Hasslied. Also, nicht, dass ich das Lied hasse, sondern wenn ich mal wieder wundertoll auf eine Person zu sprechen bin, wird das Lied auf lauteste Lautstärke überhaupt gedreht, Kopfhörer aufgesetzt und dann geht das so 10-20 Minuten lang, bis ich mich dann wieder abgeregt habe. Meistens wird dieses Lied gespielt, wenn ich eine sehr gute Erfahrung mit einem Typen gemacht habe. Was schon, zwei- dreimal vorkam. Leider. Aber ohne dieses Lied, ich glaub, da wäre alles viel schlimmer 😉 In diesem Sinne: „I don’t need a reason to hate you the way I do!“

Volbeat – I only wanna be with you

Wo es ein Hasslied gibt, gibt es auch ein Liebeslied. Indirekt. Volbeat ist sowieso mein all-time-favourite, um gute Laune zu kriegen, aber mit diesem Cover haben sie echt den Vogel abgeschossen, und zwar total. Das Lied ist ein Dauerbrenner, wenn ich frisch verliebt, absolut glücklich durch die Gegend renne und mein Dauergrinsen kaum mehr unterdrücken kann 😉 Da geht einem einfach das Herz auf 😉 ❤

Nun genug von meiner persönlichen Hitliste, ehe das noch ausartet 😉