Mit freundlichen Empfehlungen.. Teil 3

Heute widme ich mich mal der Kategorie Film und Fernsehen. Speziell möchte ich euch heute einen Film vorstellen, der mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat und nicht umsonst zu meinen Favoriten zählt, wenn nicht sogar der Favorit schlechthin ist.

Ich rede hier von keinem geringeren Film als „American Beauty“. Viele von euch kennen ihn sicher, aber die, die ihn noch nicht kennen, möchte ich erstmal ein wenig die Handlung erzählen.  Die Hauptfigur, Lester Burnham, gespielt von Kevin Spacey, erzählt am Anfang des Films, dass er in weniger als einem Jahr tot sei, dies natürlich noch nicht wüsste. Schnell wird klar, dass er mit seinem Leben nicht zufrieden ist. Er ist verheiratet, unglücklich, wie er erzählt, und die beiden haben eine gemeinsame Tochter, die sich auch ein wenig seltsam, wie auch die Frau, verhält. Die Frau, Carolyn, ist nur auf ihre Karriere aus und die Tochter, Jane, ist zickig wie eh und je, mag ihr Leben ebenfalls nicht. Man ahnt also schnell, dass Lester so nicht weiterleben möchte, und während dem Films scheint ihm alles egal zu werden. Er hat erotische Fantasien von der besten Freundin seiner Tochter, fängt wieder an Marihuana zu rauchen und kündigt seinen Job. Alles scheint den Bach runterzugehen, bis…

Viel mehr möchte ich euch von der Handlung nicht vorweg nehmen, da man diesen Film einfach gesehen haben muss, um ihn richtig zu verstehen, vielleicht auch ein zweites oder ein drittes Mal.

Warum ich ihn empfehle? Ich liebe diesen Humor, der so schwarz und ironisch ist, wie es nur sein kann. Allerdings ist American Beauty keine Komödie, es ist ein Drama allerfeinster Sorte. Kevin Spacey spielt Lester Burnham so großartig, dass man sich richtig in die Geschichte hineinleben kann, man ist einfach, während man den Film sieht, mit dem Kopf ganz bei der Sache, vergisst die Außenwelt. Die Charaktere sind so irre gut gewählt, wie man sich nur vorstellen kann. Carolyn als karrieresüchtige Immobilienmaklerin, mit einem großen Hang zum „Snob“, ihre Tochter Jane, die mit ihrem Aussehen nicht zufrieden ist, und bald eine Beziehung mit dem eher merkwürdigen Nachbarjungen Ricky Fitts eingeht und natürlich Lester – den besten überhaupt.

Ich möchte euch weder meine Lieblingsstelle noch den Trailer vorenthalten. Bei meiner Lieblingsszene handelt es sich um die „Dinner Scene“, die sehr bekannt ist. Während diesem kleinen Abstecher in die Welt des „American Beauty“ kann man sich schon ausmalen, wie der Humor und der Film an sich gestaltet ist. Seht selbst:

Noch berühmter allerdings ist die Szene mit der fliegenden Mülltüte, die sicher viele von euch kennen. Das Lied im Hintergrund kennt ihr sicher auch. Hier nochmal zur Erinnerung:

Und, ja, stimmt, der Trailer 😉 Bittesehr! 🙂

Zum Abschluss möchte ich noch sagen: Wenn ihr euch den Film anseht, was ich sehr hoffe, achtet auf alles. Der Film ist so liebevoll gemacht – jedes einzelne Detail ist durchdacht. Sei es die Musik, die Rosenblätter, die Worte, die Ausdrücke.. Für mich ist dieser Film definitiv ein Gesamtkunsterk und nicht umsonst hat er 5 Oscars abgesahnt.

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