Music was my first love

…oder so ähnlich. Nun, ich meine damit etwas anderes, als ihr vielleicht zu denken mögt 😉

Und zwar habe ich mir mal so Gedanken gemacht, was für Lieder mich mein Leben hinweg begleitet haben. Oder eher: Wenn ich dieses eine Lied höre habe ich da eine bestimmte Assoziation zu einer Person, einem Gefühl oder einer Situation. Geht euch das ähnlich? Gibt es so bestimmte Songs, wo ihr denkt „Ach, damals..“ oder die ihr lieber abstellt, weil es euch an den ersten Liebeskummer erinnert?
Mir schon. Ich gebe euch mal ein paar Beispiele:

Alice Cooper – Poison

Erinnert mich sehr, sehr stark an meine erste Beziehung. Oder eher auch an einer Situation, die wir damals gemeinsam erlebt haben und die sehr aussergewöhnlich war. Außerdem kann man teilweise den Text sehr gut mit der Beziehung vergleichen. Ein teilweise sehr großes Auf und Ab zeichnete eben diese aus, so passen die Zeilen „I want to hold you but my senses tell me to stop / I want to kiss you but I want it too much (Too much) / I want to taste you but your lips are venomous poison“ sehr gut.

Rosenstolz – Ich geh‘ auf Glas

Für manche jetzt „uaaar, Schlager“. Erm, nö. Ich mag Rosenstolz sehr, habe sie immerschon gemocht und AnNa R. ist auch Schuld, dass meine Haare jetzt die Farbe haben, wie sie momentan sind 😉 Nun, wie dem auch sei, dieses Lied, oder eher gesagt das Album, hat mich in einer bestimmten Phase sehr begleitet. Damals, noch als ich heimlich geraucht habe, saß ich an meinem geöffnetem Fenster, meist nachts, hörte Rosenstolz und machte mir Gedanken über das Leben, über das, was ich bisher erlebt habe, wie es weitergeht, was mich noch erwartet, habe mir Dinge ausgemalt, Hoffnungen gehabt. All das, was man halt in einer sternenklaren Nacht so denkt. Meistens. Und immernoch bekomme ich Gänsehaut, wenn ich mich zurück erinner, mache mir eine Zigarette an und schaue träumend aus dem Fenster.

KISS – God of thunder (live bei WCW Nitro)

Ja, ich weiß, KISS. Aber es gibt keinen Artikel, über Lieder, die mich verändert haben, ohne diesen Song, beziehungsweise vielmehr dieses Video. Das Ausschlaggebene an dieser Version nämlich ist es, dass es genau dieses Video war, was mein Leben veränderte, und das ist nicht einfach daher gesagt. Ich versuch’s mal möglichst kurz zu erklären: Damals (gut, heute auch noch) war ich großer Wrestling Fan, verpasste keine Folge von WCW Nitro, Thunder oder WOW. Mein geliebtes Schwesterlein, die Auslöser für die ganze Geschichte war, erzählte mir, dass da so ’ne amerikanische Rock Band auch einen eigenen Wrestler hat und eines Tages dann kam dann ein Special über diesen Wrestler im Fernsehen (natürlich im WOW Rahmen). Ich sah diesen Auftritt, genau diesen einzig wahren, und war hin und weg. Aber total. Nun, warum das für mich so wichtig ist? Klar, dadurch bin ich KISS Fan geworden (mit gerade mal 9 Jahren, jawohl!), aber es hat mich auch sehr geprägt, die Zeit, die KISS mit sich brachte. Ich hätte ohne diese Zeit nicht die Menschen kennengelernt, die mein Leben ausmachen, sodass ich natürlich auch dir, Ricarda, sehr dankbar bin, dass du mich zum KISSmaniac gemacht hast 😉

Nazareth – Love hurts

Oh je. Immer, wenn ich dieses Lied höre, erfüllt mich eine Gänsehaut. Und zwar keine gute. Das Lied, bzw. der Titel steht ja schon für eine negative Erfahrung, so auch in meiner persönlichen Hitliste. So sehr, wie mich Alice Cooper’s Poison geprägt hat, so sehr auch dieses Lied, denn das war mein treuer Begleiter, als die Beziehung zum Scheitern verurteilt war. Dass die erste große Liebe alles andere als angenehm ist, wenn sie zu Ende geht, ist jedem bewusst, aber bei mir war’s wirklich ein Härtefall. Erst war es das „gemeinsame“ Lied von „uns“, nachher nur noch das „Trauer“lied, jetzt das Lied, was ich am meisten verabscheue, jedenfalls insofern, dass ich mich nicht gerne erinner.

Marilyn Manson – Para Noir

DAS absolute Hasslied. Also, nicht, dass ich das Lied hasse, sondern wenn ich mal wieder wundertoll auf eine Person zu sprechen bin, wird das Lied auf lauteste Lautstärke überhaupt gedreht, Kopfhörer aufgesetzt und dann geht das so 10-20 Minuten lang, bis ich mich dann wieder abgeregt habe. Meistens wird dieses Lied gespielt, wenn ich eine sehr gute Erfahrung mit einem Typen gemacht habe. Was schon, zwei- dreimal vorkam. Leider. Aber ohne dieses Lied, ich glaub, da wäre alles viel schlimmer 😉 In diesem Sinne: „I don’t need a reason to hate you the way I do!“

Volbeat – I only wanna be with you

Wo es ein Hasslied gibt, gibt es auch ein Liebeslied. Indirekt. Volbeat ist sowieso mein all-time-favourite, um gute Laune zu kriegen, aber mit diesem Cover haben sie echt den Vogel abgeschossen, und zwar total. Das Lied ist ein Dauerbrenner, wenn ich frisch verliebt, absolut glücklich durch die Gegend renne und mein Dauergrinsen kaum mehr unterdrücken kann 😉 Da geht einem einfach das Herz auf 😉 ❤

Nun genug von meiner persönlichen Hitliste, ehe das noch ausartet 😉

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Ein Kommentar zu “Music was my first love

  1. doggz sagt:

    also außer rosenholz rockt das einfach nur! 🙂 …sehr schön, tabea! …und ja: ich lese dich immer noch! wenn auch im „geheimen“ 😉

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