Tick, Macke, whatever ..

Inspiriert von einem von Konna geschriebenen Artikel bei seiner Gedankendeponie, habe ich mich dazu entschlossen, auch mal meinen Senf zum Thema zu geben, beziehungsweise mal aufzuschreiben, was mir den Alltag erschwert.

Wer jetzt nicht weiß, worum es geht, dem sollte geholfen werden, und zwar mit folgendem:

Dieser Artikel beschäftigt sich mit Macken, jeglicher Art. Zwänge, die im Alltag kaum unterdrückt werden können, oder von dem Betroffen meist nicht mal wahrgenommen werden. Zwänge, Macken, Ticks, wie auch immer, können in verschiedenen Schweregraden auftreten – ich beschäftige mich in diesem Artikel nur mit den seltsamen, lustigen und merkwürdigen Ticks des Alltags.

Eben weil diese Mini-Ticks nicht so wirklich bemerkbar sind, habe ich mich sogar umhören müssen, damit ich meiner Macken und Ticks erstmal bewusst werde. Natürlich gebe ich ein paar preis, aber nicht zu viele.. Wer weiß, was meine werte Leserschaft sonst noch von mir denkt, nicht? 😉

  • Während du redest, korrigiere ich in Gedanken deine Grammatik. Genau das. Mir geht es tierisch auf die Nerven, wenn jemand im ICQ „binn“ anstatt „bin, oder „wiso“ anstatt „wieso“ schreibt. Ganz oft auch schon bemerkt „irgentjemand“… Aber es ist egal, ob es in Deutsch oder Englisch ist. Im Englischen ist es genau der gleiche Fall. Wenn ich nur einmal „He say“ höre oder „He didn’t liked me“, bekomme ich Ekelgänsehaut. Ach ja, ewiger Dauerbrenner: „Das Einzigste gibt es nicht“, „Helf mir – das heißt hIlf mir!“ und „Das gleiche und selbe ist nicht das selbe“ 😉
  • Ich habe solange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe. Ja, Pünktlichkeit ist nicht so ganz mein Ding. Oder sagen wir eher, ich will pünktlich sein und ähm.. sagen wir’s so, ich denke immer sehr positiv von Uhrzeiten. Oder so ähnlich. Nicht verstanden? Nun, nehmen wir an, ich muss um 12.30 los, damit ich pünktlich zu meinem Termin um 12.50 komme. Also sitze ich um 12.20 noch vor dem Rechner, denke mir „ach, eine rauchste dir noch“, gucke noch hier und da ein paar Sachen nacht und bin vollkommen ruhig, denn ich weiß: ich hab ja noch Zeit. Nichts da, beim nächsten Blick auf die Uhr ist es 12.35 und ich bekomme einen totalen Stressanfall. Da ich natürlich noch pünktlich ankommen möchte, komme ich immer meist total abgehetzt und verschwitzt am Ziel an.
  • Grün – rot? Rot – grün? Rot – orange – grün? Oder doch nur grün? Genau das ist die Frage. Ich find, das ist eine meiner offensichtlichsten Macken, irgendwie. Egal, ob ich mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs bin, ich habe eigentlich immer ein Problem mit Ampeln. Ich hasse es zutiefst, wenn ich mich noch so extrem stressen muss, noch eben so über eine grüne Ampel zu huschen oder schlimmer: in der Mitte, auf der Insel, stehen bleiben muss, weil die Ampel plötzlich auf rot springt. Natürlich, kein Weltuntergang, aber wie gesagt: Macke. Was ich dagegen mache? Wenn ich sehe, dass eine Ampel, über die ich drüber muss, gerade auf grün gesprungen ist, warte ich, bis sie wieder rot wird. Ja, wirklich. Oder ich benutze eine andere Ampel.
  • Fakten, Fakten, Fakten! Ich vertraue keinem „hörensagen“, nein, nicht wirklich. Wenn irgendwas in der Schule los ist, sei es auch nur eine Vertretungsstunde: Ich glaube es nicht, ehe ich es nicht mit eigenen Augen gesehen habe. Auch, wenn eine Klassenfahrt ansteht – ich will alles möglichst detailliert geplant aufgetischt haben – sonst überkommt mich unsagbare Unsicherheit. Da bringt auch kein „ach, mal gucken“, nein, niemals, wenn ich keine Fakten vor mir habe, ist mit mir nichts anzufangen.
  • What makes the world go ‚round. Wer mit diesem Zitat nichts anfangen kann, los, schämen! Nein, Spaß bei Seite. Besagtes Zitat ist ein Song von meiner hochgeschätzten Lieblingsband KISS. Und genau da ist der springende Punkt. Eine weitere Macke von mir ist meine absolute Zuneigung zu den 4 (bzw. 6 bzw. nochmehr..) Jungs. Wer sich auch nur schon länger als 2 Stunden mit mir unterhalten hat, wurde früher oder später damit genervt. Wenn mich nur einer KISS bezüglich was fragt, so sage ich es gerne, herrscht „Laber-Nerv-Gefahr“. Ich hab mir in den über 10 Jahren (ja, wirklich, über 10 Jahre..) KISS-Fan-Dasein so eine Menge Infos angeeignet, die ich natürlich alle loswerden muss. Klar. Aber ehe das hier schon wieder ausartet, höre ich lieber auf…

So viel zum Thema Ticks, Macken oder sonstiges. Was sind eure? Erzählt mal, ich will nicht alleine so freaky sein 😀

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2 Kommentare zu “Tick, Macke, whatever ..

  1. […] “Ich hasse es zutiefst, wenn ich mich noch so extrem stressen muss, noch eben so über eine grüne Ampel zu huschen oder schlimmer: in der Mitte, auf der Insel, stehen bleiben muss, weil die Ampel plötzlich auf rot springt. Natürlich, kein Weltuntergang, aber wie gesagt: Macke. Was ich dagegen mache? Wenn ich sehe, dass eine Ampel, über die ich drüber muss, gerade auf grün gesprungen ist, warte ich, bis sie wieder rot wird. Ja, wirklich. Oder ich benutze eine andere Ampel.” (Tabea  – Tick, Macke, whatever ..) […]

  2. […] gehört schon fast in den Artikel “Tick, Macke, whatever…”, aber ich lasse mich mal von meinem Gedankenstrom treiben. So wie es auch oft […]

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