Katzenmissionarin

Ach, herrje, ist das bei euch auch so schlimm? Bekommt ihr auch ein Marge Simpson Grummeln, ein Augenrollen, ein Seufzer, wenn ihr lest, dass jemand wieder seine Katzen mit 7 Wochen abgeben möchte, liebe Katzenmamas und Katzenpapas?dream team

Ich muss zugeben, ich bin fast schon eine Katzenmissionarin, was so etwas angeht. Natürlich bilde ich mir nicht ein, dass ich alles über Katzen weiß und mir herausnehmen kann, andere, vielleicht erfahrene Züchter, zu bevormunden, aber ich kann schon mit Sicherheit sagen, dass ich ein wenig Ahnung von Katzen habe.

Nun passierte es folgendermaßen. Ich habe mich vor etwas längerer Zeit mal im WKW angemeldet, dort auch wieder Kontakt mit alten Freunden hergestellt, wofür es ja eigentlich diese Internetplattform gibt, allerdings gibt es dort auch, ähnlich wie im meinVZ, eine Gruppenfunktion. Jeder kann eine Gruppe gründen, und in der Gruppe ist ein kleines internes Forum angebracht, das nur Mitglieder lesen können und dort auch Beiträge schreiben können. Nicht lange musste ich warten, dass ich Gruppen gefunden habe, wie “Rassekatzen ohne Papiere” oder “Katzenbabys zu verschenken”. Ich dachte mir, nun gut, trittst du da einfach mal ein, ein bisschen Lesen kann ja nicht schaden.

Ha! Und ob. Meine Nerven liegen tagtäglich blank, wenn ich mir die Beiträge in den internen Foren durchlese. Selbstredend könnte ich dann damit aufhören, wenn es mich so nervt, aber ich habe seit dem ein irre Pflichtgefühl, was die Kollegen von meiner kleinen Mau betrifft. Ich gebe gerne Tipps und Ratschläge, wenn ein Katzenbesitzer mal nicht weiter weiß, speziell Katzenanfänger, ich war ja auch mal einer und für jeden Ratschlag dankbar, aber was da passiert, wenn man einfach mal einen Tipp gibt…. Seht selbst.

Ich habe aus verschiedenen Gruppen mal etwas kopiert, bis dahin könnt ihr euch selbst eure Gedanken machen.

Hallo
Ich bin ein reinrassiger Norwegischer Waldkater mit Stammbaum.
ich bin 1J. , 7 Mon. alt und getiegert.
Ich bin verschmust, schnurre sehr gerne, lieb, treu ich liebe Kinder, Hunde, Hasen und andere
Katzen. ich lege viel wert auf Impfungen und Gesundheit!
Wenn du mich kennenlernen möchtest und lust hast mich zu besuchen dann wende dich einfach an mein Frauchen. Kosten: zw. 200 und 400€
meine ersten Babys sind nun schon 9 Wochen alt

Okay, zugegeben, klang noch nicht so furchtbar schlimm, trotzdem fing es da bei mir schon an.
Nicht später fand ich in einer anderen Gruppe eine ähnliche Anzeige.

Hallo,mein Name ist Findus, und ich bin ein 1 1/2 Jahre alter, reinrassiger Kartäuser Kater, ohne Papiere. Durch diese Anzeige möchte ich rolligen Katzendamen, die sich süße Kitten wünschen, meine Hilfe anbieten. Selbstverständlich bin ich gesund, geimpft,  entwurmt und flohfrei.

Nicht-Katzenbesitzer wissen nun nicht, warum ich mich aufrege? Ist ja nicht schlimm, mauich versuch es mal zu erklären. Bei dem ersten Kater, der Norweger, habe ich mich aufgeregt, weil es wieder so eine blöde Hobbyzucht ist, wo jeder mal ran darf. Als ich geschrieben habe, inwieweit der Kater bereits getestet wurde, ob sie überhaupt wüsste, was er für eine Blutgruppe hätte, fragte sie mich “Ist das denn so wichtig?”
Bei dem Findus gibt es erstmal förmliche Unstimmigkeiten, ebenso wie moralische. Findus kann kein reinrassier Kartäuser Kater sein, wenn er keine Papiere hat. Laut diversen Zuchtverbänden gilt, jede Katze, die nicht über Papieren bzw. einen Stammbaum verfügt, ist eine “Hauskatze”, sie kann noch so typisch aussehen. Wer möchte mir denn bitte bei dem Kartäuser bescheinigen, dass er wirklich reinrassig ist, und nicht noch eine andere Rasse mitgespielt hat? Eben, keiner, dafür gibt es nunmal den Stammbaum. Für solche Leute ist der Stammbaum aber nur mit Kosten zusammenhängend, sodass man sich als Hobbyzüchter nicht bewusst ist, warum es besser ist, wenn man in einem Verein züchtet, mit Vorgaben und Regeln, die im Übrigen nicht umsonst aufgestellt werden.

Bisher mein schwierigster Fall (Oh je, ich rede schon wie die Super Nanny.) liegt gar nicht so weit zurück. Die Diskussion hat etwas länger gedauert, deswegen kopiere ich nur Ausschnitte. Wer möchte, kann auf Anfrage die ganze Diskussion sehen.
Es fing an, dass ich diesen Beitrag gelesen habe:

hallo wir bekommen katzenbabys meine schwarze Königin (Persermixdame) ist schwanger zwar noch am anfang aber Ta schwangerschftstest war positiv . Vater ist ein weißer Hauskater mit braunen flecken im Rückenfell.
wer interesse hat kann sich ja schon mal per pn melden
dauet zwar noch ein bisschen aber das wird scho klappen abgabe erst ab der 9woche (zwischen 9 und 12 wochen) vorraussetzung sie essen und trinken selbstständig.

Und ja, ich habe den Text extra nicht verändert, weil es für mich irre schwer war, den Text mau3erstmal zu verstehen und zu lesen, und das war nicht nur bei dem Beitrag, die Diskussion zog sich ja etwas hin. Erstmal, wieso lässt man seine Katze schwängern, wenn man dann schreibt “Wird schon klappen”? Man hat keinerlei Erfahrung, lässt sich trotzdem darauf ein. Vielleicht war die “schwarze Königin” ja auch das erste Mal rollig und bei der Besitzerin hält sich noch hartnäckig im Kopf, dass Katzen mindestens einmal im Leben trächtig sein müssen, was übrigens kompletter Schwachsinn ist. Zweiteres war dann, dass sie die Katzen so früh abgeben wollte, woraufhin ich dann geschrieben habe, dass sie doch bitte im Sinne der Kitten bis mindestens zur 12. Woche warten solle und schrieb natürlich auch den Grund dazu.
Sie antwortete daraufhin, dass sie ja auch deswegen geschrieben hätte, dass die Voraussetzung sei, dass die Kitten selbstständig fressen und trinken. Außerdem wäre das gar nicht so schlimm, sie hätte die werdende Mutter auch mit 5 Wochen bekommen. Es würde ja auch Katzen geben, die schon früher alles könnten.
Ich sagte dann, dass es mir nicht primär darum ginge, dass sie sich alleine “Verpflegen” könnten, immerhin wäre das das Mindeste, was man erwartet. Ich habe ihr nochmals geschrieben, dass es mir um die Psyche der Katze ginge, in der Hoffnung, sie liest sich das nicht nur flüchtig durch, das ich schreibe.
Folgende Antwort bekam ich:

Tabea ich habe meine katze mit 5 wochen bekommen und der geht es gut sogar prächtig sie entwickelt sich hervorragend also hat das wohl mit der psyche nichts zu tun es ist ja immerhin soviel mir mein Ta sagte auch nicht bewiesen das es stimmt es gibt auch katzen die mit 4 wochen schon abgegeben werden und bei denen ist alles ok. Es kommt ja auch immer drauf an wie schnell oder wie langsam sich die kitten entwic
keln, ich gebe meine kitten ab wenn ich es für richtig halte!!!!!!!!! Ich habe deinen text gelesen!

Meine Meinung dazu? Es gibt auch jahrelange Raucher, die nicht an Lungenkrebs sterben, deswegen kann man nicht aber behaupten, dass Rauchen nicht schädlich ist, weil es Zahlen gibt, die ganz andere Worte sprechen. Dass bei ihrer Katze alles gut geworden ist (bzw. gut ist ja relativ, sie hat nichts über das Wesen ihrer Dame geschrieben), ist pures Glück. Und auch, leider, gibt es Tierärzte, die sagen, dass es in Ordnung ist, dass man Kitten schon so früh abgibt, weil sie nur darauf bedacht sind, dass die Tiere sich versorgen können, die wenigsten Ärzte haben noch so viel Herz in ihrem Beruf, dass sie den Besitzer auf die Psyche der Katze aufmerksam machen. Für die meisten geht es nur um das körperliche und fertig. Und genau das habe ich dann auch geschrieben.

Gott sei Dank hat sich dann noch eine weitere Katzenmissionarin – Kollegin eingeschaltet und folgendes geschrieben:

ich habe jetzt mal alles gelesen und finde: du bist beratungsresistent !!! einfach kaum zu glauben! Kätzchen werden von züchtern erst mit frühestens 12 – oft erst mit 16 wochen abgegeben-warum wohl?? weil er so viel freude an den kitten hat?? weil futter ja so billig ist und die in dem alter auch fast nichts fressen?? weil sie dann auch noch alle 3 impfungen
haben-die er ja völlig umsonst beim ta bekommt????

nneeee , liebchen , weil die kätzchen erst dann völlig sozialisiert und selbstbewußt!!! sind.
und darauf kommt es an!

Der erste Gedanke meinerseits war dazu: DANKE! Endlich mal jemand, der das gleiche im Kopf hatte, wie ich. Geholfen hat es leider nichts, sie sagte als “Schlusswort”, weil das Thema daraufhin geschlossen wurde, dass es ihr egal wäre, was alle anderen sagen würden, sie würde es so machen, wie sie es für richtig hielt. Außerdem wäre ihre große, also die werdende Mama, mit 5 Wochen angekommen, die kleinere mit 8 Wochen, und beide wären “gesund und sauber”. Und ja, genau, sauber ist ja auch das wichtigste, ist ja egal, wenn die Katze vermutlich scheu in der Ecke hockt oder oft aggressiv wird. (Ironie off.) Außerdem ist gesund auch relativ. Wie eben schon gelernt, der Tierarzt, bzw. die meisten, sehen nur das körperliche des Tieres, aber ob ihre Psyche auch gesund ist, lassen wir mal dahingestellt.

Entschuldigt, wenn das jetzt etwas länger geworden ist, aber solangsam muss der Frust mal raus. Argh!

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11 Kommentare zu “Katzenmissionarin

  1. mrs. steph sagt:

    Tabby, ich kann dich voll und ganz verstehen mit platzt bei sowas auch immer die Hutschnur! Leon und Azrael sind ja mit 10 Wochen zu uns gekommen, so weit konnte ich wegen unseren „Umzuges“ die „Züchterin“ hinhalten. Azrael hatte keine Probleme war sehr mutig und alles, dass er an FIP gestorben ist…gut dafür kann die „Züchterin“ vielleicht auch nichts aber ob das passiert wäre, wenn er schon alle Impfungen gehabt hätte…wer weiss.

    Aber um auf den Punkt zu kommen, für Leon waren die 10 Wochen definitiv zu früh. Sie hat auch selbstständig gefressen und war sauber ABER total ängstlich. Wenn Azrael nicht gewesen wäre, hätte sie noch länger gebraucht um zu uns Vertrauen zu fassen. Kommenden Mittwoch wird sie 1 Jahr alt und wir sind jetzt mit ihr endlich fast so weit wie Asgard als er mit 12 Wochen bei uns eingezogen ist – will heißen, sie traut sich jetzt endlich mal von anderen Menschen angefasst zu werden und kommt auch bei ca. 13 anwesenden Menschen ins Wohnzimmer und lässt sich streicheln. Ich weiss nicht ob wir das noch steigern können und sie ihre Schüchternheit und ihr erschrockenes Wesen irgendwann ganz ablegt, ich hoffe es, aber einen psychischen Knacks hat sie damals auf jeden Fall mitbekommen…

    Und ja, ich bin auch eine Missionarin was das betrifft und ein paar kleine Erfolge in Bezug auf „Ach die sollen einmal Babies haben und die „Züchterin“ (selbstverständlich ohne Verein und Papiere) meinte die wären reinrassig und total gut zur Zucht geeignet!“ und ich bin noch eine Ernährungs-Missionarin und es kommt nicht selten vor, dass ich Leute die Whiskotz & Co. kaufen darauf anspreche, dass sie ihre Katze umbringen.

    Ich muss zugeben, dass ich mir damit nicht nur Freunde gemacht habe aber die meisten nehmen doch meine Tipps an (gerade Katzen unerfahrene) und melden sich auch irgendwann, dass sie froh sind auf mich gehört zu haben, nachdem sie sich mehr mit dem Thema und den Auswirkungen beschäftigt haben (sei es nun Schwarzzucht, Ernährung oder sonstwas).

  2. Ricarda sagt:

    Mich regt sowas auch total auf. Aber wenn man auch sieht, wie leichtsinnig und gleichgültig manche Leute mir ihren eigenen Kindern umgehen, wie will man dann verlangen, dass sie sich vorbildlich „nur“ um eine Katze kümmern?

    Bei sowas bringt es nichts, zu Argumentieren, wie es denn Katzen besser gehen würde, sondern denen aufzuzeigen was passiert, wenns schief geht. Bei vielen reicht es sogar, ihnen einfach mal vorzurechnen worauf sie sich einlassen.
    Viele Vermehrer sehen nämlich dann schnell, dass es doch nicht so lukrativ ist, wie sie dachten und dass im Notfall auch ihr „Festkapital“ also ihre Katze mit drauf gehen kann.

    Leider zieht das Kostenargument mehr, als das Argument, dass man seiner Katze schadet.

  3. Tabea sagt:

    @Steph: Genau wegen solchen Fällen, wie es leider deinem kleinen Azrael passiert ist, warne ich immer. Wer weiß, was alles noch „drinsteckt“, was passieren kann, wenn noch keine Impfung oder Entwurmung war, aber wenn man dauernd alles erklärt und man nur den Vogel gezeigt bekommt, das ist mir absolut unverständlich.
    Ich mach mir auch nicht nur Freunde damit, teilweise bitterböse angegriffen, dass ich den „Spaß“ versauen will und alles nur schlechtrede. Trotzdem mache ich weiter und werde weitermachen, egal ob ich jetzt weniger Freunde habe oder nicht, man ist es den kleinen Fellpopos schuldig, da werde ich nicht jemandem nach dem Schnabel reden und meine Meinung mir nichts, dir nichts runterschlucken.
    @Ricarda: Das habe ich auch schon gemerkt. Wenn ich anfange, von der Psyche zu reden, wird der Kopf geschüttelt. Ist doch eh immer gut gegangen, etc. Aber wenn man dann eben eine Rechnung mal aufstellt, dann werden die Augen groß und um sich dann herauszureden kommt dann nur „Muss ja nicht alles passieren“ oder „“Wofür denn Kittenfutter?“ Manchmal denke ich nur „ARRRGH!“

  4. MorAntscha sagt:

    Ich kenne das Thema. Ich arbeite beim Tierarzt und da sträuben sich bei uns auch ständig die Haare. Derzeit haben wir nen wunderschönen Kater bei uns der ein zu Hause sucht. Klar er ist alt aber total agil und total toll. Nun lebt er erstmal bei uns in der Praxis.

    Andere kommen dann bei uns in die Praxis und sagen, dass sie doch einmal Nachwuchs wollen. Unsere Ärztin fragt dann immer wo sie denn damit hin wollen, immerhin gibt es genug Katzen in den Tierheimen oder auch Kitten bei der Tierhilfe.

    Anders herum eine Dame. Sie hat KEINE eigenen Katzen und sammelt herrenlose Katzen ein die bei ihr vor dem haus rumlungern und lässt sie auf eigenen Kosten kastrieren. Ebenfalls füttert sie diese, weil sie nach einiger Zeit sich bei ihr im Garten heimisch fühlen.

  5. Ricarda sagt:

    @MorAntscha: Erfahrungsgemäß sieht das leider nicht jeder Tierarzt so. Einige sehen da auch das Geld was sie damit mehr verdienen könnten. Wenn sich dann solche Leute auf gerade die Tierärzte berufen wirds noch schwieriger was dagegen zu sagen.

    Noch schlimmer ists dann wenn die Tierärzte auch nichts dagegen sagen, dass die Kitten viel zu früh von der Mutter wegkommen. Katzen sind nunmal nicht wie Hunde und sie müssen länger als 8 Wochen bei der Mama bleiben. Weil hinterher kommen die Leute mit den Katzen an und sagen sie seien verhaltensgestört, agressiv oder zu ängstlich.

  6. MorAntscha sagt:

    Ne also da bin ich echt bei einer sehr guten Chefin gelandet. Die trichtert den Leuten gut was ein ud die beherzigen es auch.

    Manchesmal ist die ganz schön aus dem Häuschen gewesen, wegen solche Aktionen. Bin dann oft genug in deckung gegangen, weil man das von ihr nicht kennt.

  7. Sebastian sagt:

    Nun hier wohnen auch 2 Katzen, eine ist was von einem Kathäuser, die ander wohl nur eine Hauskatze.

    Bei dem Kathäuser wissen wir das er vom Bauernhof kommt, aber ob es ein Kathäuser ist nicht. Vermuten wir nur mal so.

    Die andere KAtze ist immer noch sehr ängstlich, aber wir wissen damit umzugehen wie sie nun mal ist.
    Sie ist nun so sieben Jahre alt und bestimmt wurde sie zu früh weggegeben, doch zum glück kümmert sich die ältere Katze auch um ihn.

    So gerne ich die Katzen habe so schade ist es um die Herkunft, da es wohl einfach so gezüchtet und weggegeben wurde.
    Von mir aus kann jeder züchten, doch nicht zu jeden Preis und in jeder Umgebung.
    Die beiden Katzen die KAter sind sind beide kastriert, was mir bei dem eventuellen Kathäuser ein bisschen leid tut aber ist nun mal so.

    Ich mag die beide wie sie sind, doch sollte man auf jeden Fall nicht wahllos züchten vor allem wenn man keine Ahung hat. Und auch nicht weil man denkt das man damit Geld machen könnte.

  8. Tabea sagt:

    @MorAntscha: Ja, da hast du tatsächlich Glück, dass du bei ihr gelandet bist. Ähnlich wie Ricarda habe ich auch solche Erfahrungen gemacht. Da kann man wirklich nur ein Lob rüberreichen an deine Chefin 🙂

    @Sebastian: Ich finde es gut, dass die beiden kastriert sind. Schau dir allein mal die armen Tierheimkätzchen an, die landen da im Kittenalter, und wenn sie halt weniger niedlich aussehen, werden sie nicht genommen. Später sitzen sie dann mit 2-3 Jahren noch da und keine will sie. Sie sind eben zu alt. Schade um soetwas. Schön, dass ihr euch mit den Charakteren der beiden arrangiert habt, man sollte bei soetwas immer mit viel Geduld an die Sache gehen 🙂

  9. Sebastian sagt:

    Nun, man kommt schon klar mit den Katzen, oder diese mit uns zuhause so.

    Die eine ist nun mal nicht so zutraulich und dann wird sie halt in Ruhe gelassen wenn sie nicht will und ich keine Kratzer mag.

    In den Tierheimen gibt es auch sehr schöne Katzen, wer eine möchte kann sicher immer dort mal vorbeisehen. Ein Freund von mir hat seinen Kater aus dem Tierheim und dieser Kater ist einfach nur klasse.

  10. Tabea sagt:

    Genau das ist es. Wenn man zu scheuen Katzen noch Kleinkinder hat, die nicht wissen, wann genug ist, ist es schwieriger. Dann heißt es, die Katze greift das Kind an und sie wird abgegeben.
    Klar gibt es in Tierheimen super Katzen, zwei Stück von meiner Schwester sollten auch dort hin, weil die Vorbesitzer ein Kind erwarteten, und ich muss sagen, die beiden sind absolute Goldstücke! 🙂

  11. Ricarda sagt:

    Huhu Sebastian,
    es gibt auch Hauskatzen in blau. Es muss also nicht unbedingt ein Kartäuser drin gesteckt haben. Er trägt lediglich ein Gen, dass die eigentliche Farbe, die er hätte verdünnt. Also er ist schwarz mit verdünnung = blau.

    Verdünnung findet sich bei sehr sehr vielen Rasse, recht selten bei Hauskatzen es kommt aber durchaus vor. Meine Katze trägt genetisch auch Verdünnung, zeigt sie aber nicht (Verdünnung ist nicht dominant) Würde ich sie aber mit einem Kater verpaaren, der auch Verdünnung trägt, kämen ua auch Kätzchen in Creme und Blau (hoffe das war jetzt nicht zu kompliziert 😀 )

    Also Creme ist die Verdünnung zu rot und Blau die Verdünnung zu Schwarz.

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