I had a dream..

Ja, ich weiß, gestohlenes und verfremdetes Zitat, aber irgendwie muss ich doch anfangen.
Heute geht es um etwas persönliches von mir (Juhu! C-Blogger!). Ich hatte letzte Nacht einen sehr sehr kranken Traum, woraus ich gelernt habe. Denke ich.
Da dieser Traum allerdings nicht normal war, also schon kranker als die „normalen“, habe ich mich den ganzen Tag gefragt, was mir das wohl sagen sollte. Dementsprechend habe ich dann mein Onlinelexikon der Traumdeutung aufgerufen und mir einige Symbolerklärungen durchgelesen. Aber nun zu meinem Traum.

Ich war in einem Haus, stand in der Küche und räumte ein paar Gläser auf die Arbeitsplatte. Anscheinend war eine Party im Gange, denn um mich herum standen viele Leute und unterhielten sich.

Die Küche weist auf das Weibliche, Mütterliche in Ihnen, sie ist auch der Ort der Verarbeitung von seelischen Informationen.

Ich ging in ein anderes Zimmer – Schlafzimmer oder Wohnzimmer, weiß ich nicht genau, und traf dort einen alten Freund von mir, mit dem ich mich kurz unterhielt, mich aber dann verabschiedete, weil ich Zigaretten holen wollte.

Gehen Sie von einem Zimmer in ein anderes, dann deutet das einen Wandel an.

Diesmal wechselte die Ansicht kurz – ich sah mich selber aus einem alten Haus kommend. Das Haus sah aus wie ein typisches amerikanisches. Es hatte eine Fliegengittertür und eine kleine Veranda.

Eine alte Veranda steht für schwindende Hoffnungen und Enttäuschungen in Liebe und Beruf.

Dann wieder war die Ansicht wieder normal und ich lief als „ich“ herum. Ich ging eine dunkle Straße hinunter und blickte kurz nach rechts um eventuell heranfahrende Autos zu sehen. Allerdings sah ich nur einen schwarzgekleideten Mann, der geradewegs auf mich zukam.

Einen dunklen Mann sehen, bedeutet nach altägyptischer Traumweisheit, dass Gefahren lauern.

Weil ich in Feierlaune war, blieb ich stehen, weil er scheinbar freundlich auf mich zu lief, als ob mich ein alter Freund wiedererkannt hatte. Ich lächelte ihn an, sah dann aber, dass seine Pupillen sehr sehr stark erweitert waren und fast seine ganze Augenpartie einnahmen. Er sah mich durchdringend an und streckte mir dann seine Hand entgegen. Über seiner Hand war noch ein Pulloverärmel und der der Jacke, sodass ich nur die Finger sehen konnte. Ich streckte meine rechte Hand auch entgegen und er fragte mich, woher ich sei. Als ich mit „Soest“ antwortete, schon etwas misstrauisch, schüttelten wir uns auch schon die Hände. In diesem Moment spürte ich einen Schmerz in meiner rechten Handfläche, als ob ein frisch angespitzter Bleistift reingedrückt wurde.

Sich die Hand verletzen kann vor Risiken warnen, die Sie noch nicht genau abschätzen können

Als ich meine Hand dann aber wieder zurückzog, merkte ich, dass der vermeidliche Bleistift in meiner Handfläche stecken blieb, schaute den Mann ins Gesicht und bemerkte, wie seine Augen immer größer wurden und seine Pupillen sich drehten, ganz wie die schwarz-weiße Drehscheibe. Er machte nebenbei Geräusche der Erleichterung, als ich auf meine Hand sah und eine Spritze entdeckte, die tief in meiner Handfläche steckte.

Die Spritze verheißt falsche Nachrichten über den schlechten Zustand eines Verwandten

Sofort nahm ich die Spritze aus der Handfläche, schrie den offensichtlich von Sinnen befreiten Mann an, was das für eine miese Droge sei, die er mir gerade verabreicht hat. Er faselte irgendeine chemische Formel und sagte im Anschluss noch „Ist die beeeeeesteeeee…“

Wenn im Traum Drogen eine Rolle spielen, deutet dies darauf hin, dass Sie vielleicht Hilfe von außen brauchen, damit Sie Ihr Bewusstsein verändern können. Ein unangenehmes Drogenerlebnis im Traum kann auf die Angst, den Verstand zu verlieren, zurückgeführt werden. Bekommen Sie gegen Ihren Willen Drogen verabreicht, so können sie ein Heilfaktor bei der Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts sein.

Mit einem gekonnten Wurf rammte ich ihm, ganz wie beim Dart, die Spritze in die Brust und lief so schnell ich nur konnte die Straße hoch. Ich wusste, dass er mir hinterher läuft.

In der Regel versuchen Sie, Ängsten oder Emotionen, mit denen Sie nicht fertig werden, zu entkommen.

Dann bog ich in eine Seitenstraße, zu einer Bäckerei, bei der ich eigentlich auch Zigaretten kaufen wollte, riss die Tür auf und rannte direkt hinter die Theke zu dem Bäcker und bat ihn, einen Notarzt zu rufen, weil mir ein Mann Drogen verabreicht hätte.

Der Bäcker wird aus der symbolischen Bedeutung des Backens oft als Helfer in der Not verstanden, der ankündigt, dass sich doch noch alles zum Guten wendet.

Ich bin aufgewacht, merkwürdigerweise mit einem stechenden Schmerz in meiner rechten Handfläche…

Advertisements

2 Kommentare zu “I had a dream..

  1. Ricarda sagt:

    Und ich dachte, ich hätte wirre Träume 😀

    Aber irgendwie passt es ja alles oder?

  2. Tabea sagt:

    Das denkt glaube ich jeder von sich 😉 Ich hab mal geträumt, dass ich einem Mann in der Fußgängerzone begegne, der einen Pinguin an der Leine führt und ich den Pinguin streichel.. Der Traum war gar nichts gegen den hier 😉
    Aber ja, es passt alles irgendwie. Ein Hoch auf das Unterbewusstsein!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s